Umwelt und Markt

Während die Herausforderungen des Umweltschutzes und der Energieversorgung nahezu grenzenlos erscheinen, herrscht auf Seite der Lösungen pure Einfalt: der Staat soll es richten. Die Leistungsbilanz staatlicher Massnahmen ist jedoch ernüchternd. Umwelt- und Energieprobleme benötigen heute Jahrzehnte, um eine effektive Lösung zu finden. Allzu oft erweist sich der Staat gar als Umweltzerstörer statt -schützer.

Das Kompetenzzentrum Umwelt und Markt dient der Erforschung marktwirtschaftlicher Lösungsansätze im Umweltschutz und im Energiebereich. Im Mittelpunkt stehen dabei freiheitliche Institutionen wie das Privateigentum, die Vertragsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit.

Publikationen

  • April 2017

    Sklaven und Segel

    Das moderne Wirtschaftswachstum wäre ohne fossile Energieträger nie möglich gewesen. Bei einer Rückkehr zu Biomasse droht ein wirtschaftlicher und zivilisatorischer Rückschritt.

    Silvio Borner

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  • September 2015

    Langsam beginnt es zu dämmern

    In der Energiepolitik dominieren eine angeblich bessere Moral und eine schöngeredete Nachhaltigkeit. Die Wissenschaft aber darf sich in der Energiefrage keinen Sonderinteressen und Ideologien unterwerfen.

    Silvio Borner

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  • Juni 2015

    Solarimpulse — Wegweiser?

    Solarimpulse 2 ist ein Wunderwerk der Technik. Aber den Weg in die solare Zukunft zeigt der Flieger nicht. Im Gegenteil: Er zeigt die Grenzen der Solarenergie.

    Simon Aegerter

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  • Dezember 2014

    Energiestrategie 2050 — wirtschaftspolitischer Jahrhundertfehler?

    Eine institutionelle und ökonomische Analyse zu den Folgen einer fehlgeleiteten Politik.

    Silvio Borner und Bernd Schips

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  • April 2014

    Energiewende im Spannungsfeld von Medien und Politik

    STUDIE. Ist mit dem Diktat der Energiewende und damit der Zuwendung zu den erneuerbaren Energien ein endgültiges Verdikt gesprochen?

    Hans Giger

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  • April 2013

    Die Gefahren des grünen Protektionismus

    LI-STUDIE. Zahlreiche Massnahmen — vom Klimaschutz bis zum Glühbirnenverbot — verzerren und behindern den internationalen Handel.

    Christian Hoffmann

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  • Juli 2011

    Das Atomzeitalter ist noch lange nicht zu Ende

    Nur in Deutschland, der Schweiz und Italien ist nach dem Tsunami vom 11. März 2011 und dem nachfolgenden Unglück im japanischen Kernkraftwerk Fukushima Daiichi das «Ende des Atomzeitalters» ausgerufen worden. Andernorts geht der Bau neuer Kernreaktoren weiter. Doch überall ist die Diskussion über bessere Reaktorkonzepte in Gang gekommen.

    Edgar L. Gärtner

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  • Mai 2011

    Der liberale Ansatz in der Umwelt- und Energiedebatte

    LI-PAPER. Nur wenn die Dynamik der Marktwirtschaft genutzt wird, können natürliche Ressourcen nachhaltig geschützt werden.

    Detmar Doering

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  • März 2011

    Zu viel Aufregung um den «Peak Oil»

    Marktvorgänge, nicht physische Grenzen sind für das Fördermaximum entscheidend.

    Hans Rentsch

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  • November 2010

    Klimaprognosen: Im Angesicht der grossen Gefahr

    LI-PAPER. Das Zusammenspannen aller gesellschaftlichen Kräfte nach Art einer Kriegswirtschaft wirkt nur kontraproduktiv.

    Timo Rager

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  • November 2010

    Nachhaltigkeit als Element der Marktwirtschaft

    LI-PAPER. Auf einem freien Markt konkurrieren die Teilnehmer ihren Präferenzen entsprechend um knappe Ressourcen.

    Christian Hoffmann, Steffen Hentrich

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  • August 2010

    «Grüne» Jobs - teuer für Arbeitnehmer, Steuerzahler und die Umwelt

    Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass staatliche Programme zur Förderung «grüner Arbeitsplätze» weltweit bereits 430 Milliarden Franken Steuergelder verschlingen. Diese Aufgaben drohen netto zu einem Arbeitsplatzverlust zu führen.

    Liberales Institut

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  • März 2010

    Die Klima-Religion kommt ins Wanken

    Im Namen der «Klimarettung» entwickeln Politiker und Bürokraten immer neue Ideen für Staatsinterventionen, die massiv in die Freiheiten der Bürger eingreifen. Doch rechtfertigt die Faktenlage einen politischen Aktivismus?

    Pierre Bessard

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  • Februar 2010

    Vorbeugen ist nicht immer besser als heilen

    Was der Flop der H1N1-Impfung über das Vorsorgeprinzip lehren könnte.

    Edgar L. Gärtner

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  • Januar 2010

    Nach Kopenhagen - und «Climategate»

    Vom Kopenhagener Klimagipfel «COP15» sind zwei Punkte im Gedächtnis geblieben. Erstens hantieren Politiker mit exakten Temperatur- und CO2-Reduktionszahlen, wie wenn das Klima im physikalischen Labor stattfinden würde. Zweitens geht es um astronomische Geldsummen, die gegen den Klimawandel verteilt und umverteilt werden sollen. Solche Aussichten mobilisieren alle möglichen Akteure. Zu den materiellen Profiteuren gehört auch der Wissenschaftskomplex. Die öffentliche Aufmerksamkeit müsste vermehrt auf die drohende Politisierung der Forschung gelenkt werden - eine Aufgabe, der sich die hiesigen Medien bisher verschlossen haben.

    Hans Rentsch

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  • Dezember 2009

    Vom ökologischen Schaden der Politik

    LI-PAPER. Es ist die ureigenste Kompetenz des freien Marktes, grenzenlose Bedürfnisse mit begrenzten Mitteln möglichst gut zu befriedigen.

    Timo Rager

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  • November 2009

    Der Klimahysterie widerstehen — Argumente gegen eine überstürzte Klimapolitik

    LI-PAPER. Ist die Idee einer weltweit koordinierten Bekämpfung der Klimaerwärmung mehr als eine kostspielige bürokratische Anmassung?

    Richard S. Lindzen

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  • März 2009

    Kühlere Töne zur Klimaerwärmung

    Ein Bericht von der durch das Heartland Institute in New York veranstalteten internationalen Klimawandelkonferenz 2009.

    Pierre Bessard

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  • März 2009

    Natürliche Verbündete: Marktwirtschaft und Umweltschutz

    Der Band «Natürliche Verbündete - Marktwirtschaft und Umweltschutz» des Liberalen Instituts erörtert liberale Ansätze des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung.

    Liberales Institut

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  • Februar 2009

    Abschied vom grünen Weltbild

    Es wäre nun an der Zeit, nüchtern zu überprüfen, ob der „Abschied vom Zeitalter fossiler Energien“ wirklich Dreh- und Angelpunkt der Energiepolitik sein kann.

    Edgar L. Gärtner

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  • November 2008

    Ökonomische Gesetze machen vor dem Klimawandel nicht halt

    Die heutige Klimapolitik könnte teurer werden als der Klimawandel selbst, sagte Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker vom deutschen Max-Planck-Institut zur Erfor schung von Gemeinschaftsgütern anlässlich eines Gastreferats beim Liberalen Institut in Zürich.

    Christian Hoffmann

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  • Oktober 2008

    Klimawandel erfordert Abbau von Handelsschranken

    Anlässlich des UNO-Welternährungstages fordert die Civil Society Coalition on Climate Change (CSCCC) Regierungsvertreter zu einem Abbau verzerrender Handelsschranken und Subventionen auf. Die internationale Arbeitsgemeinschaft gemeinnütziger Organisationen erkennt darin den einzig gangbaren Weg für eine Bewältigung des Klimawandels durch die von Armut und Hunger betroffenen Regionen der Welt.

    Koalition zum Klimawandel

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  • August 2008

    The Vanity of the Bonfires

    Earlier this month, the local press carried a summary of a report compiled by a panel of so-called ‘experts' of the Swiss Academy of Engineering Science (SATW) under the startling rubric that motor gasoline “should” henceforth be priced, by fiat, at no less than CHF 4 per litre — roughly double the current market price.

    Sean Corrigan

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  • Juni 2008

    Klimaschutzpolitik als Ausdruck des Nihilismus

    Ein Plädoyer für gesunden Menschenverstand und Wettbewerb statt Bürokratie und konsensuale Gutheissung.

    Edgar Gärtner

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  • Februar 2008

    Protectionism harms consumers and the environment

    The competitive market process, underpinned by free trade between and within nations, is inherently more sustainable than the regulated economy advocated by eco-doom mongers.

    Caroline Boin, Kendra Okonski

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  • Dezember 2007

    Mit der Klimaerwärmung leben lernen

    Statt sich mit aller Kraft für eine interventionistische Verlangsamung der Klimaerwärmung einzusetzen, sollte man mehr auf die marktlichen und technologischen Entwicklungen vertrauen.

    Gerhard Schwarz

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  • Dezember 2007

    Adaptation, not emission cuts

    If the negotiators on the resort island of Bali are seriously concerned about avoiding dangerous climate change in a cost-effective manner, they should be looking primarily at adaptation, not at trying to cut emissions.

    Kendra Okonski

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  • Dezember 2007

    Civil Society Report on Climate Change

    The Civil Society Report on Climate Change shows that Kyoto 2 is the wrong solution. Such a treaty would harm billions of poor people: it would make energy and energy-dependent technologies, such as clean water, more expensive, and would perpetuate poverty.

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