Staatsuniversitäten: Regeneration durch Wettbewerb

Robert Nef

    LI-PAPER. Die bestehenden Staatsuniversitäten würden heute von der Neugründung einer privaten Universität entscheidend profitieren.

    Eine sich wandelnde Gesellschaft braucht Experimente im Spannungsfeld von Wissensvermittlung, Persönlichkeitsbildung und Forschung.

    Jene Exzellenz, die sich aus einer optimalen Kombination des Möglichen und Passenden ergibt, entsteht nur, wenn die vermittelnde Institution die Autonomie hat, Studierende und Lehrkörper nach eigenen Kriterien (die im Wettbewerb zu den Kriterien anderer stehen) am Eingang zu selektionieren und am Ausgang zu qualifizieren. Die bestehenden Staatsuniversitäten würden von der Neugründung einer privaten Universität, die nicht an dieselben Zielvorgaben gebunden wäre, entscheidend profitieren. Akademische Freiheit entsteht und überlebt, wie jede Freiheit, nur wenn es konkurrierende Angebote und Nachfragen gibt. Ohne diesen Wettbewerb wird die Regeneration unweigerlich zur Degeneration.

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    April 2008

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