Vergangene Veranstaltungen 2015

  • Donnerstag, 3. Dezember 2015

    Freiheitsfeier 2015 «Mehr Wettbewerb - weniger Staat»

    Zürich

    Zunfthaus zur Waag, Münsterhof 8
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Die Vorteile eines freien Wettbewerbs werden allgemein anerkannt. Nur in der Staatspolitik und zwischen den Staaten wird Wettbewerb mit Skepsis betrachtet. Populärer sind hier Absprachen, Harmonisierung und Zentralisierung. Doch seine wertvolle Lern- und Informationsfunktion entfaltet der Wettbewerb auch in der Politik. Der Wettbewerb der Institutionen führt zu besseren, intelligenteren, effizienteren Lösungen. Grund genug, aktuelle Entwicklungen in Europa und der Schweiz kritisch zu würdigen.

    Verleihung des Röpke-Preises für Zivilgesellschaft an:

    Victoria Curzon Price, em. Prof. für politische Ökonomie an der Université de Genève, für ihre Verteidigung des internationalen Steuer- und Regulierungswettbewerbs und eines wettbewerbsfähigen Föderalismus' — mit anschliessender Rede der Preisträgerin:
    «The European Union's Icarus Complex»

    Einführung und Laudatio:

    Pierre Bessard, Direktor Liberales Institut

    Verleihung des Constant-Essaypreises unter der Leitung von
    Christoph Frei, Prof. Dr. rer. publ. HSG, Universität St. Gallen und Liberales Institut

    Kurzansprachen der Preisträger:

    Pascal Hügli, Universität Zürich
    Yves Bonadurer, Universität Basel
    Marcel Schuler, Universität Bern

    Anschliessend Apéro riche

  • Donnerstag, 19. November 2015

    Liberaler Gesprächskreis «Migration in der Schweiz»

    Zürich

    Universität Zürich
    Beginn um 18.15 Uhr, Ende um 20.15 Uhr

    Die starke Zuwanderung infolge der Personenfreizügigkeit bringt verschiedene Probleme. Entgegen oft geäusserten Bedenken kommen die negativen Auswirkungen aber nicht aus dem Arbeitsmarkt. Vielmehr bringt das hohe Bevölkerungswachstum wegen der natürlichen sowie politisch gemachten Knappheit vieler Faktoren - etwa von Land, Infrastruktur und Umwelt - hohe Kosten für die bisherigen Einwohner. Eine Einschränkung der Zuwanderung mittels Kontingente ist aber aus ökonomischer Sicht nicht ratsam. Viel besser geeignet sind Zuwanderungsabgaben, die von Neuzuwanderern entsprechend der Länge des Aufenthalts in der Schweiz erhoben werden. Im Vortrag werden die Auswirkungen der Zuwanderung sowie die Vor- und Nachteile der Lenkung der Zuwanderung mittels Kontingenten bzw. Abgaben aus ökonomischer Perspektive diskutiert.

    Referent:

    Reiner Eichenberger, Prof. Dr. oec. publ., Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, Universität Fribourg

  • Donnerstag, 5. November 2015

    LI-Tagung «Cash on Trial»

    Zürich

    Miller's Studio, Seefeldstrasse 225, im Innenhof
    Eintreffen ab 8.30 Uhr, Beginn um 8.45 Uhr

    Over millennia, mankind has used hard cash in various forms ranging from shells to gold coins and paper. More recently, cash has become unpopular in political circles, as it effectively restricts states' power to tax (explicitly or via negative interest rates) or to survey and potentially control their citizens. Several states have enacted restrictions to the use of hard cash. Above all, a strong new competitor to cash has arisen in the form of various electronic means of payment. Are we heading towards a society in which “coined freedom” (Dostojewski) will cease to exist?

    Referenten:

    Malte Krüger, Professor, Hochschule Aschaffenburg, University of Applied Sciences
    David Llewellyn, Professor, Loghborough University
    «Overview of Issues: Cash and Anonymity: Pro's and Con's»

    Harry Leinonen, Senior Financial Counsellor, Ministry of Finance, Finland
    «Why Cash is Suboptimal»

    Aleksander Berentsen, Professor of Economic Theory, University of Basel
    «The Fallacy of a Cashless Society»

    Nicole Jonker, De Nederlandsche Bank
    «Cash versus Card»

    Paolo Tasca, Deutsche Bundesbank and ECUREX
    «Digital Currencies»

    Friedrich Schneider, Professor of Economics, University of Linz
    «Cash and Crime»

    Nikos Passas, Professor of Criminology and Criminal Justice, Northeastern University
    «Cash and Society: A Lawyer's View»

    Jean-Charles Rochet, Professor of Banking, University of Zurich
    «A Wider View»

    Peter Sloterdijk, Philosopher and Writer
    «A few Thoughts on Cash and Money»

    Die Tagung findet in Englisch statt.

    In Zusammenarbeit mit SUERF - The European Money and Finance Forum

  • Mittwoch, 4. November 2015

    LI-Konferenz «Der Krieg um das Bargeld»

    Zürich

    Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Bargeld begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden — sei es in Form von Muscheln, Goldmünzen oder Papier. In jüngster Zeit verliert das Bargeld in politischen Kreisen dennoch an Popularität. Die Euro-Krise zeigt: Bargeld beschränkt die Fähigkeit des Staates zur Überwachung und Enteignung der Bürger. Zunehmend führt die Politik daher Beschränkungen des Bargeldverkehrs ein. Gleichzeitig fliehen immer mehr Bürger in elektronische Zahlungsmittel. Was bedeutet ein drohendes Bargeldverbot für die Freiheit und den Wohlstand der Bürger? Welche Alternativen bestehen?

    Referenten:

    Peter Bernholz, Prof. em. Dr. rer. pol. Dr. h.c., Universität Basel
    «Von der Aufgabe der (freiheitlichen) Goldwährung zur Beseitigung der Banknoten?»

    Friedrich Schneider, Prof. Dr. rer. soc. Dr. h.c. mult., Universität Linz
    «Die Finanzströme der transnationalen organisierten Kriminalität: Der Gebrauch von Cash und was wissen wir (nicht)?»

    Diskussion unter der Leitung von:

    Michael Rasch, Leiter Börsen und Märkte, Neue Zürcher Zeitung

    Anschliessend Apéro riche im Restaurant uniTurm

    In Zusammenarbeit mit SUERF - The European Money and Finance Forum

  • Montag, 28. September 2015

    LI-Herbstauftakt und Vernissage «Gelebte Freiheit»

    Zürich

    Metropol, Fraumünsterstrasse 12
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Die persönliche Freiheit steht regelmässig im Zentrum politischer Verlautbarungen. «Freiheit» ist populär und klingt zeitgemäss. Doch wie steht es im Alltag um die tatsächlich verfügbare persönliche Freiheit? Wohlfahrt, soziale Sicherung, Gesundheit, Bildung, Einwanderung, Währung und Konjunktur — überall kümmert sich der Staat. Die Freiheit spielt auf einmal eine untergeordnete Rolle. Ist die Freiheit heute noch mehr als ein Lippenbekenntnis? Gibt es einen gesellschaftlichen Konsens über den Wert der Freiheit? Was versteht die Schweiz unter «Freiheit» und wie wird sie gelebt? Wie kann die Freiheit dort zurückgewonnen werden, wo sie aktuell verdrängt wird?

    Referenten:

    Hans Giger, Prof. em. Dr. iur. et Dr. phil. I, Universität Zürich

    Marco Solari, Präsident des Internationalen Filmfestivals von Locarno

    Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands

    Dominik Elser, Co-Präsident von Operation Libero

    Vernissage:

    Edit Seidl, Herausgeberin von «Freiheit. Mythos und Realität im Lichte individueller Betrachtungen» (NZZ LIbro, 2015)

    Einführung:

    Pierre Bessard, Liberales Institut

    Anschliessend Diskussion und Apéro.

  • Dienstag, 22. September 2015

    Liberland - a new sovereign state?

    Müllheim

    Modelhof, Hofstrasse 1
    um 19.30 Uhr

    This is an opportunity to meet and discuss with Vit Jedlicka, President of the Free Republic of Liberland, a liberal microstate project located between Croatia and Serbia on the west bank of the Danube river. The main discussed topics will be: Switzerland as an inspiration for Liberland, how to get Liberland internationally recognized, an IT platform for Liberland, and finding the minimum amount of regulations and taxes in order to be able to set up a country.

    Weitere Informationen:
    Modelhof

  • Montag, 14. September 2015

    Einweihungsapéro der Bibliothek der Freiheit des Liberalen Instituts

    Bern

    Liberales Institut, Marktgasse 31
    von 18 bis 21 Uhr (Kurzansprachen um 19.15 Uhr)

    Dem Liberalismus — von seinen Anfängen bis heute, von den philosophischen Grundlagen bis zu seiner gesellschaftlichen Anwendung — ist unsere gesamtschweizerische, mehrsprachige Bibliothek an zentraler Lage in der Bundeshauptstadt Bern gewidmet. Dies im Wissen, dass menschliches Handeln nicht nur von Gesetzen und wirtschaftlichen Anreizen, sondern auch und vor allem von Ideen geformt wird.

    Die Flamme des Liberalismus wird an die nächste Generation weitergegeben, oder sie erlischt. Grossartige Bücher dienen gerade im digitalen Zeitalter als Wissens- und Erfahrungsspeicher. Dem Liberalen Institut ist es ein Anliegen, aktuelle und zeitlose Weisheiten zu bewahren und damit die Werte der individuellen Freiheit und der Eigenverantwortung in der geistigen Auseinandersetzung zu fördern. Deshalb haben wir die Bibliothek der Freiheit ins Leben gerufen.

    Referenten:

    Victoria Curzon Price, Professorin für politische Ökonomie, Université de Genève, présidente du comité de l'Institut Libéral

    Daniel Eisele, Rechtsanwalt, Stiftungsratspräsident des Liberalen Instituts

    Pierre Bessard, Institutsdirektor und Mitglied des Stiftungsrates

    Die Einweihung findet anlässlich eines Apéro riche statt.

  • Dienstag, 30. Juni 2015

    LI-Gespräch «Gerechtigkeit gegen Sozialgerechtigkeit»

    Zürich

    Universität Zürich, Rämistrasse 71
    Eintreffen ab 18.15 Uhr (Beginn um 18.30 Uhr)

    Gerechtigkeit ist der Grundstein einer Gesellschaft. Nur eine gerechte Ordnung trifft auf die Akzeptanz und Unterstützung der Individuen. Doch was, wenn unterschiedliche Verständnisse von Gerechtigkeit aufeinander treffen? Dann ist Konflikt vorprogrammiert. Umso wichtiger ist es, den Begriff der Gerechtigkeit, seine Entwicklung und verschiedene Formen der Gerechtigkeit zu verstehen. Nur ein klarer Gerechtigkeitsbegriff kann eine friedliche und prosperierende Ordnung auch für die Zukunft sichern.

    Referent:

    Thomas Patrick Burke, Prof. em., Temple University, Philadelphia

    Anschliessend Diskussion.

  • Samstag, 6. Juni 2015

    LI-Symposium 2015 «Bildung in Freiheit mit Verantwortung»

    Zürich

    Hochschule für Wirtschaft Zürich, Lagerstrasse 5
    Eintreffen ab 9.30 Uhr, Beginn um 10 Uhr

    Die Bedeutung der Bildung für die Entwicklung einer Gesellschaft ist unbestritten. Sie schafft nicht nur Humankapital und ist damit eine Voraussetzung für Innovation und Wohlstand. Mit dem Verständnis und den Präferenzen der Bürger prägt sie zudem die politischen Rahmenbedingungen. Schon aus diesem Grund betrachten Liberale staatliche Monopole im Bildungswesen mit Unbehagen. Welche Möglichkeiten bestehen, Vielfalt und Wettbewerb zu stärken? Wie lässt sich hervorragende Bildung in der Schweiz nachhaltig finanzieren? Und wie kann die Schweiz durch Bildung weiterhin Wohlstand schaffen?

    Programm des LI-Symposiums 2015

    Referenten:

    Michael von Prollius, Dr. phil., Liberales Institut, Forum Freie Gesellschaft
    «Bildungsvielfalt statt Bildungseinfalt»

    Gerhard Pfister, Dr. phil., Nationalrat, Institut Montana Zugerberg AG
    «Privatschulen: Wachstum und Herausforderungen»

    Ateliers unter Beteiligung der Teilnehmenden:

    Atelier 1: «Vielfalt und freie Schulwahl: Wie lässt sich der Wettbewerb stärken?»

    Pia Amacher, Elternlobby

    Patrik Schellenbauer, Dr. oec. publ., Avenir Suisse

    Atelier 2: «Neue Wege der Hochschulfinanzierung: Welche Rolle spielt die Eigenverantwortung?»

    Frank Bodmer, PD Dr., Universität Basel

    Christian Hoffmann, Prof. Dr. oec., Liberales Institut

  • 16. April 2015

    LI-Konferenz «Europa, die EU und der Sinn der Nation»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    ab 18 Uhr

    Europa wird heute geprägt durch die Zentralisierung und Konzentration politischer Macht auf Ebene der EU. Doch die Nationalstaaten Europas geraten auch von unten unter Druck: In Grossbritannien, Spanien oder Italien bemühen sich kleinere Gemeinschaften um einen Austritt aus den einheitlichen Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts. In der Schweiz löst nicht zuletzt die Zuwanderungsfrage eine Debatte über «nationale» Werte und Identitäten aus. Welche Rolle spielen Nationalstaaten im 21. Jahrhundert, welche Gestalt nehmen sie an? Wie gestaltet sich das Verhältnis der Schweiz zur EU? Welche Bedeutung haben eigenständige Lösungen und der institutionelle Wettbewerb in einer weitgehend integrierten Welt?

    Diese LI-Konferenz ist zugleich die Vernissage des gehaltvollen neuen Bandes der Edition Liberales Institut «Europa: Die Wiederentdeckung eines grossen Erbes», das den Teilnehmenden offeriert wird.

    Referenten:

    Erich Weede, Prof. Dr. phil., Universität Bonn
    «Die Zukunft der Nation und des Nationalstaates oder Zuwanderung als neue nationale Frage»

    Beat Kappeler, Dr. h.c., Autor «NZZ am Sonntag»
    «Die Nation als Zwangskörper, das Sezessionsrecht und eine europäische Föderation»

    Anschliessend Diskussion und Apéro

  • 26. März 2015

    Liberaler Gesprächskreis «Kryptowährungen - eine technische und politisch-philosophische Einführung»

    Zürich

    Universität Zürich, Rämistrasse 71
    um 18.30 Uhr

    Der im Frühling 2015 stattfindende Liberale Gesprächskreis beleuchtet die Besonderheiten von Kryptowährungen (insb. Bitcoin) aus unterschiedlichen Perspektiven. An erster Stelle führt ein Referat in die technische Komponente der Kryptowährung Bitcoin ein, anschliessend hören wir einen Vortrag über die politischen und philosophischen Ideen, die hinter Kryptowährungen stehen. Danach Q&A im Plenum und kleiner Apéro.

    Referenten:

    Bernhard Müller-Hug, Vorstandsmitglied der Bitcoin Association Switzerland
    «Einführung in die technischen Einzelheiten von Bitcoin»

    Niklas Nikolajsen, CEO von Bitcoin Suisse AG
    «Introduction to the political-philosophical elements of cryptocurrencies»

  • 26. Februar 2015

    LI-Konferenz «Die Zukunft der finanziellen Privatsphäre»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    ab 18 Uhr

    Das Bankgeheimnis wird manchmal mit berufsethischen Geboten verglichen, wie etwa dem Arzt- oder Anwaltsgeheimnis. Doch in Wahrheit ist es deutlich mehr: Gegenüber dem Steuerstaat ist es Ausdruck der Rechte und der Souveränität des Bürgers. Es verdeutlicht, dass der Bürger dem Staat zwar gewisse Aufgaben überlässt, aber nicht (mehr) dessen Untertan ist. In einer freiheitlichen Gesellschaft muss sich der Staat vor dem Bürger rechtfertigen, nicht umgekehrt. Staatsgläubige Politiker und kurzsichtige Bankiers opfern diesen hohen Wert vorschnell. Doch wie soll die finanzielle Privatsphäre der Bürger, und damit ihre Souveränität, in einer Welt des automatischen Informationsaustauschs noch geschützt werden? Wie wahrscheinlich ist der «gläserne Bürger» auch im inländischen Verkehr?

    Referenten:

    Andreas Lusser, Geschäftsführer, Autor von «Einspruch! Warum unser Geld Privatsphäre verdient» (FinanzBuchVerlag, 2014)
    «Wie Staaten und Behörden uns und unsere Finanzen ausspähen»

    Hans-Peter Portmann, Bankdirektor, Nationalrat
    «Die Bedingungen eines schlanken Bürgerstaates: Eine Standortbestimmung»

    Anschliessend Diskussion und Apéro.