Das Narrativ ist fest in unseren Köpfen verankert: Wann immer es kriselt und unerwünschte Ergebnisse zu Tage treten, hat der Markt versagt und der Staat muss es richten. Kein einziges Lehrbuch der Mainstream-Ökonomie hinterfragt diese Darstellung.
Doch damit ist jetzt Schluss. Ein neues aufrüttelndes Werk des Liberalen Instituts räumt mit einem der verhängnisvollsten Dogmen auf. Auf der Grundlage fundierter ökonomischer Theorie und anschaulicher Praxisbeispiele zeigen LI-Direktor Olivier Kessler und Štěpán Drábek, Assoziierter Forscher am Liberalen Institut, dass viele als gesichert geltende Annahmen einer kritischen Prüfung nicht standhalten. Was ist, wenn die Schäden, welche die Politik durch ihre «korrigierenden» Eingriffe verursacht, gravierender ausfallen als die vermeintlichen Marktversagen selbst?
An dieser LI-Konferenz und Buchvernissage wollen wir zusammen mit ausgewiesenen Experten darüber diskutieren, wer der grössere Versager ist: der Markt oder der Staat. Wir möchten die in Ökonomie-Lehrbüchern aufgeführten Marktversagen einer kritischen Prüfung unterziehen und uns fragen, ob es sich hierbei tatsächlich um Versagen handelt, und wenn ja, ob nicht vielmehr politische Eingriffe in die spontane Ordnung an der Wurzel des Problems stehen.
Was nach ökonomischen Spitzfindigkeiten klingen mag, ist in Wahrheit die Grundlage für die Ausrichtung unserer Gesellschaft und entscheidet letztlich über das Überleben und Gedeihen eines Grossteils der Menschheit. Höchste Zeit also, sich dieser wichtigen Debatte anzunehmen.
Kurzvortrag
Štěpán Drábek, Assoziierter Forscher am Liberalen Institut und Co-Autor des neuen Buchs «Wer ist der grössere Versager? Markt oder Staat»
Paneldiskussion unter der Leitung von Valérie Litz
Giuseppe Gracia, Herausgeber Schweizer Monat und Publizist
Olivier Kessler, Direktor Liberales Institut und Co-Autor des neuen Buchs «Wer ist der grössere Versager? Markt oder Staat»
Prof. Dr. Stefan Kooths, Vorsitzender der Friedrich August von Hayek Gesellschaft und Direktor des Forschungszentrums Konjunktur und Wachstum im Kieler Institut für Weltwirtschaft
Anschliessend Fragen aus dem Publikum und Apéro riche
Die Platzzahl ist beschränkt. Es gilt «first come, first served».
Mit freundlicher Unterstützung der Swiss Re.
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