Angesichts der derzeitigen Weltlage, der aufflammenden Konflikte und Kriege in der Welt wie auch des Abstiegs Europas in den kollektivistisch-etatistischen Sumpf stellt sich die Frage, wie sich die Schweiz angesichts dieser Umstände idealerweise zu verhalten hat.
Ist es erstrebenswert, auf die bisherigen Erfolgspfeiler zu setzen und der liberale Fels in der Brandung zu sein – mit dem Risiko, international isoliert zu werden, wenn die Schweiz bei internationaler Regulierungsvereinheitlichung, Sanktionen und Krieg nicht mitmacht?
Oder soll sich die Schweiz im Anpassertum üben und zusammen mit den zunehmend interventionistisch veranlagten westlichen Partnern im Gleichschritt marschieren – in der Hoffnung, diese Partner verhelfen der Schweiz zu höherem militärischen Schutz?
Und was bedeutet das jeweils für unseren Wohlstand und unsere Freiheit?
Diese Fragen stehen an der diesjährigen LI-Freiheitsfeier im Zentrum.
Einführung:
Olivier Kessler, Direktor des Liberalen Instituts
«Die Schweiz am Scheideweg»
Gastreferat:
Prof. Oliver Zimmer, Forschungsdirektor bei Crema
«Die Schweiz und die Europafrage: Was James Madison dem Bundesrat wohl raten würde»
Verleihung des Röpke-Preises für Zivilgesellschaft an:
Dr. Tito Tettamanti, Unternehmer, Rechtsanwalt, ehemaliger Tessiner Staatsrat
«Warum ich die heutige Schweiz nicht wiedererkenne»
Laudatio:
Dominik Feusi, Stv. Chefredaktor Nebelspalter
Anschliessend Apéro riche



