Das Narrativ ist fest in unseren Köpfen verankert: Wann immer es kriselt und unerwünschte Ergebnisse zu Tage treten, hat der Markt versagt und der Staat muss es richten. Kein einziges Lehrbuch der Mainstream-Ökonomie hinterfragt diese Darstellung.
Doch damit ist jetzt Schluss. Dieses aufrüttelnde Werk räumt mit einem der verhängnisvollsten Dogmen auf. Auf der Grundlage fundierter ökonomischer Theorie und anschaulicher Praxisbeispiele zeigen Olivier Kessler und Štěpán Drábek, dass viele als gesichert geltende Annahmen einer kritischen Prüfung nicht standhalten.
Im Gegensatz zu den Mainstream-Ökonomen drücken sich die Autoren auch nicht um die Gretchenfrage: Was ist, wenn die Schäden, welche die Politik durch ihre «korrigierenden» Eingriffe verursacht, gravierender ausfallen als die vermeintlichen Marktversagen selbst? Die Autoren wiegen ab, wer wirklich versagt: der Markt oder der Staat.
Eine Pflichtlektüre für alle, die sich nicht länger mit simplen Schuldzuweisungen zufriedengeben und die Debatte um unsere Grundordnung ernsthaft führen wollen.
Marktwirtschaft richtig verstehen
Es gibt kaum wichtigere Fragen, als sich über die wahre Natur des Marktes und des Staates im Klaren zu sein. Dieses Grundverständnis ist entscheidend, um unsere Zivilisation nicht durch naive und ignorante Fehlentscheidungen ungewollt zu zerstören.
Was wäre, wenn Märkte ganz anders funktionieren, als die Gesellschaftsingenieure es sich vorstellen? Was, wenn Märkte in Wahrheit gar nicht «versagen», sondern einfach nur andere Resultate hervorbringen, als jemand Bestimmtes sich das wünscht? Und vor allem: Was, wenn das staatliche Eingreifen in freie Märkte viel grössere Schäden zur Folge hat, als wenn sich die Politik raushalten würde? In anderen Worten: Was, wenn das Staatsversagen letztlich stärker ins Gewicht fällt als das Marktversagen, das man damit beheben wollte?
In diesem Falle hätten wir ein riesiges Problem. Denn dies würde bedeuten, dass entweder die Krankheitsdiagnose falsch gestellt oder ein falsches Medikament verschrieben wird, das uns erst recht krank macht – oder beides zusammen. Stellen Sie sich vor, Sie wären blitzgesund, aber ein Arzt diagnostiziert bei Ihnen fälschlicherweise Krebs und ordnet eine hochgiftige Chemotherapie an. Sie würden unnötig leiden, ja vielleicht sogar daran sterben.
In diesem Buch wollen wir herausfinden, ob dieser Fehler vielleicht auch in Bezug auf die Marktwirtschaft gemacht wird. Wenn wir sie missverstehen und meinen, wir müssten sie bei der Politik in Behandlung schicken, könnte es sein, dass jene Institutionen ins Wanken geraten, auf denen unsere Zivilisation, unser Wohlstand, unser friedliches Zusammenleben, unsere Freiheit, unsere Würde, unser Gedeihen – ja, unser nacktes Überleben beruhen.
Bestellen Sie jetzt das neue Buch des Liberalen Instituts – oder verschenken Sie es: an freiheitlich gesinnte Freunde oder staatsgläubige Bekannte, die die Lektüre besonders nötig haben. Das Buch erscheint am 21. September 2026 und kann ab sofort vorbestellt werden, zum Beispiel hier bei Orell Füssli, Amazon, ExLibris, Thalia oder Buchhaus.ch.

Das sagen unsere Leser
«Die Irrtümer des Interventionismus wurzeln in der vorschnellen Diagnose von Marktversagen und der verklärten Sicht auf staatliche Eingriffe. Grundlage dafür ist eine allzu statisch ausgerichtete Wirtschaftstheorie, die den Kern des marktwirtschaftlichen Geschehens verkennt. Die Autoren beleuchten diese blinden Flecken und zeigen an vielen Beispielen, warum Marktakteure in der Realität Lösungen finden, die es theoretisch gar nicht geben dürfte.»
Prof. Dr. Stefan Kooths
Vorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft, Berlin
«In der Tradition Hayeks zeigt dieses Buch eindrucksvoll, dass die grössten Gefahren für Wohlstand und Freiheit nicht vom Markt, sondern von politischen Eingriffen ausgehen. Eine notwendige und mutige Analyse für alle, die den Unterschied zwischen spontaner Ordnung und staatlicher Anmassung verstehen wollen.»
Dr. Barbara Kolm
Präsidentin des Friedrich A. von Hayek Instituts, Wien
«Štěpán Drábek und Olivier Kessler treffen mit ihrem Buch voll ins Schwarze: Sie zeigen kenntnisreich, eindrücklich und sehr gut lesbar auf, dass nicht der Markt, sondern der Staat das Problem der Neuzeit ist. Eine unbedingte Leseempfehlung für alle, die endlich die Wahrheit wissen wollen!»
Honorarprofessor Dr. Thorsten Polleit
Volkswirtschaftslehre, Universität Bayreuth


