Liberales Institut

Liberales Institut im Dienst der Freiheit

Liberales Institut
Rennweg 42
8001 Zürich, Schweiz
Tel.: +41 (0)44 364 16 66
Fax: +41 (0)44 364 16 69

Constant Essay-Wettbewerb

Das Liberale Institut in Medienpartnerschaft mit «Finanz und Wirtschaft» lädt im Jahr 2015 zum dritten deutschsprachigen Constant Essay-Wettbewerb ein. Teilnahmeberechtigt sind alle an Schweizer Universitäten und Hochschulen immatrikulierten Studierenden unter 30 Jahren. Der Essay-Wettbewerb für Studierende wird von der Stiftung Liberale Aktion unterstützt.

Thema

Bedroht der Zentralismus die Freiheit?

«Grosse Staaten haben grosse Nachteile. Die Gesetze entstehen an einem Ort, der von denen, an denen sie Anwendung finden sollen, so weit abgelegen ist, dass ernste, sich häufende Irrtümer die unvermeidliche Folge dieser Entfernung ist.»

Benjamin Constant (1767-1830)

Preise

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden mit einem Preisgeld von 1500 Franken (1. Preis), 1000 Franken (2. Preis) und 500 Franken (3. Preis) ausgezeichnet. Die Preise werden offiziell an der Freiheitsfeier 2015 des Liberalen Instituts am 3. Dezember 2015 im Zunfthaus zur Saffran in Zürich verliehen. Alle Teilnehmenden erhalten zudem ausgewählte Bücher als Trostpreise.

Jury

Die Jury bewertet den Inhalt und den Stil der Essays nach einheitlichen Kriterien. Sie setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Reiner Eichenberger, Prof. Dr. oec., Universität Fribourg
  • Christoph Frei, Prof. Dr. rer. publ., Universität St. Gallen
  • Daniel Heller, Dr. phil., Farner PR
  • Christian Hoffmann, Prof. Dr. oec., Liberales Institut
  • Andrea Opel, Prof. Dr. iur., Steuerberaterin
  • Manfred Rösch, «Finanz und Wirtschaft»
  • Christoph Schaltegger, Prof. Dr. rer. pol., Universität Luzern

Regeln für die Teilnahme

  • Einsendeschluss ist der 15. Juni 2015. Spätere Einsendungen können nicht berücksichtigt werden.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen am 15. Juni 2015 nicht älter als 30 Jahre und müssen an einer Schweizer Universität oder Hochschule immatrikuliert sein.
  • Der Haupttext des Essays sollte zwischen 12 000 und 24 000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.
  • Zitate müssen als solche gekennzeichnet und mit einer Quellenangabe belegt werden. Es ist aber nicht nötig, auf fremde Literatur zu verweisen. Im Zentrum des Essays soll die eigenständige Auseinandersetzung mit dem Thema bzw. Zitat stehen.
  • Angestellte des Liberalen Instituts sowie deren unmittelbare Verwandte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Essays müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selber verfasst werden und dürfen an keinem anderen Ort bereits veröffentlicht worden oder zur Veröffentlichung eingereicht worden sein.
  • Die Essays müssen bis zum obigen Zeitpunkt als Microsoft Word-Dokument oder als Adobe PDF in einem E-Mail-Anhang an
    geschickt werden. Die begleitende E-Mail muss den vollen Namen, die Wohnadresse, die Telefonnummer und das Geburtsdatum der Teilnehmerin oder des Teilnehmers enthalten. Um die Anonymität bei der Bewertung sicherzustellen, darf der Name der Teilnehmerin oder des Teilnehmers nicht in der angehängten Essay-Datei erscheinen. Das Liberale Institut wird den Erhalt der Einsendung per E-Mail bestätigen.
  • Für den Fall, dass keine Einsendung den Ansprüchen der Jury genügt, behält diese sich das Recht vor, keine Gewinner zu küren.

Die Entscheidung der Jury wird im Oktober 2015 bekanntgegeben.

Fragen

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an .


Vergangene Preisträger des deutschsprachigen Wettbewerbs

Im Jahr 2012 lud das Liberale Institut zu einer Auseinandersetzung mit folgendem Zitat von Benjamin Constant ein:

«Ein Übermass an Steuern führt zur Unterminierung der Gerechtigkeit.»

1. Preis: Ralf Müllhaupt
«Zur (Un-)Gerechtigkeit von Steuern»

2. Preis: Daniel Issing
«Justitia und der Fiskus»

3. Preis: Martin Gundinger
«Auf die Gerechtigkeit zusteuern?»

Im Jahr 2009 lud das Liberale Institut zu einer Auseinandersetzung mit folgendem Zitat von Benjamin Constant ein:

«Unsicherheit ist ein Element in allen menschlichen Dingen. Wollte der Mensch sich von aller Unsicherheit befreien, müsste er aufhören, ein denkendes Wesen zu sein.»

1. Preis: Daniel Jung
«Die Unsicherheit, die bleibt»

2. Preis: David Ludwig
«Die Eleganz der Unsicherheit»

3. Preis: Emanuel Schädler
«Die Unsicherheit im menschlichen Denken — Ein Zitat Benjamin Constants im Kontext George Steiners»