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Das ungeahnte Potenzial des digitalen Geldes

Stefan Kooths

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LI-PAPER. Das aktuelle Geldsystem beinahe aller Länder der Erde ist so jung wie fragil. Es gibt bessere Alternativen.

Das derzeit praktizierte System (Papiergeld ohne materielles Reservemedium) ist 42 Jahre jung — und damit gerade mal ein Flügelschlag im monetären Langstreckenflug. Der eine Teil der Bevölkerung ist in die heutige Geldordnung hineingeboren, der andere ist im Strudel des untergehenden Bretton-Woods-Systems in sie hineingeraten. Das aktuelle Geldwesen dürfte kaum der Schlusspunkt der Entwicklung sein, noch kann es als «normales Geldsystem» schlechthin gelten.

Je länger versucht wird, gravierende wirtschaftspolitische Probleme mit massiven Geldinjektionen zu überdecken, desto wahrscheinlicher wird eine Infektion des Geldsystems mit dem Inflationsvirus oder mit anderen Stabilitätskrankheiten. Das Interesse der Geldnutzer an einem verlässlichen allgemeinen Tauschmittel als Alternative zu staatlichen Geldsystemen ist indes nur eine notwendige Bedingung für Währungsinnovationen. Hinzutreten müssen die Bereitschaft potenter Anbieter, privates Geld im Wettbewerb auf den Markt zu bringen, sowie die rechtliche Zulässigkeit.

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(14 Seiten, PDF)

November 2013

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