Liberales Institut

Liberales Institut im Dienst der Freiheit

Liberales Institut
Rennweg 42
8001 Zürich, Schweiz
Tel.: +41 (0)44 364 16 66
Fax: +41 (0)44 364 16 69

Die Euro-Misere — eine ordnungspolitische Krisenzwischenbilanz

Michael von Prollius

  • e-mail

LI-PAPER. Der Wohlfahrtsstaat hat in die Euro-Krise geführt. Ein neuer EU-Zentralismus kann diese Ursachen nicht beheben.

«Was war das meistbenutzte Wort im Zusammenhang mit der Euro-Einführung? Es war Stabilität. Ein Jahrzehnt später haben wir Staatsschuldenkrisen, Chaos an den Finanzmärkten, Rechtsbrüche und eine zunehmende Entdemokratisierung,» schreibt Jürgen Gerdes. Damit sind drei zentrale Entwicklungsstränge benannt, die das Wesen des politischen Umgangs mit der Finanzkrise betreffen — und weit darüber hinausreichen. Längst werden Weichen für einen grundlegenden Wandel Europas gestellt.

In Anlehnung an Friedrich August von Hayek ist es hilfreich, einmal inne zu halten, und sich von den technischen Details der Argumente im Tagesrauschen zu lösen, um zu fragen, worum es bei der Euro-Debatte eigentlich geht. Das ist die Stunde der Ordnungspolitik — verstanden als Perspektive und Praxis, die alle staatlichen Massnahmen umfasst, welche auf die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft einwirken.

Download LI-Paper (9 Seiten, PDF)

Januar 2012

wirtschaftliche-freiheit category logo