Essay-Wettbewerb für Studierende

Das Liberale Institut lädt dieses Jahr zu einer Auseinandersetzung zum Thema Politikerentschädigungen ein.

Das Liberale Institut in Medienpartnerschaft mit dem «Schweizer Monat» schreibt auch im Jahr 2019 den traditionellen Constant-Essaywettbewerb für Studierende aus. Thematisch befasst sich der diesjährige Wettbewerb mit dem Milizsystem, in Verbindung mit dem vom Schweizerischen Gemeindeverband lancierten Jahr der Milizarbeit. Der Essay-Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von insgesamt CHF 3'000 dotiert. Der beste Essay wird mit CHF 1'500 ausgezeichnet, der zweitbeste mit CHF 1'000 und der drittbeste mit CHF 500. Die Einreichungsfrist für die Essays ist der 15. Juni 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle an Schweizer Universitäten und Hochschulen immatrikulierten Studierenden unter 30 Jahren. Die Essays sollten einen Umfang von 12'000 bis 24'000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) aufweisen. Die Sprache ist Deutsch.

Der Essaywettbewerb wird in Kooperation mit einer hochkarätigen Jury durchgeführt. Die Jury setzt sich aus folgenden Persönlichkeiten zusammen: Claudia Wirz (freie Autorin), Prof. Dr. Reiner Eichenberger (Universität Freiburg), Prof. Dr. Christoph Frei (Universität St. Gallen), Prof. Dr. Christian Hoffmann (Liberales Institut), Lukas Rühli (Schweizer Monat), Prof. Dr. Christoph Schaltegger (Universität Luzern) und Michael Schoenenberger (NZZ).

Die diesjährige Themenfrage lautet: «Stellen Politikerentschädigungen eine Gefahr für freiheitliche Werte dar?» Als Anregung dient dabei ein Zitat des grossen Aufklärungsphilosophen Benjamin Constant (1767-1830): «Wenn man die Vertreter des Volkes bezahlt, so weckt man in ihnen nicht das Interesse, ihre Funktionen gewissenhaft zu erfüllen, man interessiert sie vielmehr nur daran, sich die Ausübung dieser Funktionen auch weiterhin zu sichern.»

Mehr Informationen:
Constant Essay-Wettbewerb

15. Februar 2019