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Lord Acton: Die bleibende Aktualität seines Werks

Alexander Dörrbecker

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LI-PAPER. Zu den zeitlosen Erkenntnissen Actons zählt seine Warnung vor dem Gestaltungsdrang der Bürokratie.

Acton spricht Probleme sehr deutlich an, die uns bis heute beschäftigen und immer wieder in neuen Facetten auftreten. Und er mahnt uns beständig, dass Freiheit in der Geschichte nie von langer Dauer war. Sie muss immer wieder von Neuem erkämpft und erarbeitet werden. «Fortschritt der Freiheit: Der Konflikt für und gegen sie ist Bestandteil der Antiken und der modernen Geschichte. Dies haben Athen, Rom, die Gemeinwesen während der Völkerwanderungen, Philosophie und Kirche, der Konflikt zwischen Kirche und Staat, zwischen Kirche und Kirche, zwischen der Christenheit und ihren Feinden gemeinsam.»

Sein Eintreten für die Freiheit und der Wunsch, dass jeder erkenne, dass er als göttliches Geschöpf zur Freiheit geboren ist, sind auch heute brandaktuell. Seine Kritik an staatlicher Armenhilfe könnte auch heute gegenüber dem modernen Staat vorgebracht werden: «Sie schafft auf künstliche Weise ein Proletariat, eine klassenlose Gruppe, die auf dauerhafte Unterstützung derjenigen baut, die für sie sorgen.»

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Alexander Dörrbecker ist Herausgeber von «Geschichte und Freiheit, ein Lord Acton Brevier» (Verlag Neue Zürcher Zeitung, 2010).

Februar 2011

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