«Umverteilung ist unsozial»

Robert Nef erklärt im Tages-Anzeiger die unsoziale Natur staatlicher Umverteilung und Zwangssolidarität.

Wer alles Soziale an den Staat delegiert, muss früher oder später das Verkümmern der spontanen Solidarität in Kleingruppen in Kauf nehmen und setzt so einen Teufelskreis in Gang, der die Zwangssolidarität erst nötig macht. Unbegrenzte Ansprüche der Staatskonsumenten kollidieren früher oder später mit der begrenzten Zahlungsbereitschaft der Steuerzahler.

Steuersenkungen für alle, auch für Reiche, und eine Reduktion der Staats- und Umverteilungsquote sind nicht in erster Linie als Massnahme gegen Steuerflucht zu befürworten. Sie sind ein Mittel für den schrittweisen Ausstieg aus dem schädlichen Teufelskreis staatlich verordneter Zwangssolidarität.

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July 21, 2008