Vergangene Veranstaltungen 2013

  • 5. Dezember 2013

    LI-Freiheitsfeier 2013: «Die Ökonomie der Aufklärung»

    Zürich

    Zunfthaus zur Saffran, Limmatquai 54
    ab 18 Uhr

    Viele betrachten Ökonomie als eine Art zweite Physik — nicht zuletzt viele Ökonomen. Die Ökonomie der Formeln und Modelle mag aussehen wie eine «harte» Wissenschaft — tatsächlich leidet sie an einem abnehmenden Realitätsbezug. Doch es gibt auch eine andere Ökonomie: eine Philosophie des menschlichen Handels und der Kooperation, die jedermann betrifft. Welche Rolle spielt also der Ökonom in der heutigen Gesellschaft? Erschöpft sie sich in Fehlprognosen? Oder ist es die Aufgabe des Ökonomen, einen Beitrag zur Aufklärung im öffentlichen Diskurs zu leisten? Wie positioniert sich der Ökonom im fortdauernden Spannungsfeld zwischen Freiheit und obrigkeitsstaatlicher Lenkung?

    Referentin:

    Karen Horn, Dr. oec., Geschäftsführerin der Wert der Freiheit gGmbH, Vorstandsvorsitzende der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft, Autorin von «Hayek für jedermann» (2013)

    Verleihung des Röpke-Preises für Zivilgesellschaft an:

    Charles B. Blankart, Prof. Dr. rer. pol., Senior Professor für Volkswirtschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und ständiger Gastprofessor an der Universität Luzern, für seine Verdienste um eine konstruktive Beteiligung der Wissenschaft am öffentlichen Diskurs und seinen Beitrag zur wirtschaftspolitischen Aufklärung — mit anschliessender Rede des Preisträgers:
    «Die ordnungspolitische Rolle des Ökonomen»

    Einführung und Laudatio:

    Pierre Bessard, Direktor Liberales Institut

    Anschliessend Apéro riche

  • 12. November 2013

    Liberaler Gesprächskreis: «Zaccaria Giacometti und seine liberalen Ideen für die heutige Schweiz»

    Zürich

    Universität Zürich
    18.15-20.30 Uhr

    Der Zürcher Staatsrechtslehrer Zaccaria Giacometti (1893-1970) vertrat in seinen juristischen Werken stets liberale Auffassungen und dies in so reiner Form, wie das heute fast nicht mehr anzutreffen ist. Das Referat geht diesen Ursprüngen freiheitlichen Denkens nach und es werden die Fragen diskutiert, ob diese Haltung heute überholt ist oder warum sie in dieser Form nicht mehr vertreten wird. Welche Haltung benötigt die heutige Gesellschaft der Schweiz?

    Referent:

    Andreas Kley, Prof. Dr. rer. publ., Lehrstuhl für öffentliches Recht, Verfassungsgeschichte sowie Staats- und Rechtsphilosophie an der Universität Zürich

    Reader:

    Zitate Zaccaria Giacometti

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.

  • 31. Oktober 2013

    LI-Konferenz: «Perspektiven für das freie Unternehmertum»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    ab 18 Uhr

    Das Entdeckungsverfahren des Marktes beruht vor allem auf dem Ideenreichtum und der Innovationskraft der Unternehmer. Das freie Unternehmertum ist darum Ursprung von Wohlstand, Wachstum und Fortschritt in jeder Gesellschaft. Die Schweiz war schon früh Heimat unternehmerischer Pioniere, sie ist noch heute ein fruchtbarer Boden für global tätige Unternehmen aller Grössen. Wie ist es dazu gekommen? Welche Eigenschaften machten die Schweiz einst attraktiv für Pioniere? Wie bleibt sie auch in Zukunft ein Magnet für innovative Firmengründer? Und was zeichnet den erfolgreichen Unternehmer im 21. Jahrhundert aus?

    Referenten:

    Bernhard Ruetz, Dr. phil., Geschäftsführer des Vereins für wirtschaftshistorische Studien
    «Einblicke in das Pionierland Schweiz»

    Martin Eichler, Chefökonom von BAK Basel Economics
    «Aktuelle Herausforderungen der Standortqualität»

    Jobst Wagner, Präsident des Verwaltungsrates der Rehau-Gruppe
    «Unternehmertum und ziviles Engagement»

    Anschliessend Diskussion und Aperitif.

  • 15. Oktober 2013

    Liberaler Gesprächskreis: «Privatrechtsgesellschaft - Abschaffung der staatlichen Monopole?»

    Zürich

    Universität Zürich
    18.15-20.30 Uhr

    Ist das Zusammenleben von Menschen ohne staatliche Monopole denkbar? Wer würde für «Recht und Ordnung» sorgen? Sind solche Fragen bloss ein Spiel mit den Gedanken, dienen sie höchstens einem philosophischen Zeitvertreib? Oder sind Antworten darauf in die Realität umsetzbar? Der Referent geht diesen Fragen nach und stellt ein Gesellschaftsmodell vor, das ohne Rechtsetzungs- und Gewaltmonopol des Staates auskommt.

    Referent:

    David Dürr, Prof. Dr. iur., Rechtsanwalt und Titularprofessor an der Universität Zürich

    Lesestoff:

    «Entstaatlichung der Rechtsordnung — Ein Modell ohne staatliches Rechtssetzungs- und Gewaltmonopol»

    «Schweiz ohne Staat»

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.

  • 19. September 2013

    LI-Konferenz und Vernissage «Heilung für unser Gesundheitswesen»

    Zürich

    Schulthesspark, Asylstrasse 26
    ab 18 Uhr

    Die Schweiz verfügt über ein leistungsfähiges Gesundheitswesen. Doch auch seine Kosten sind hoch — mit dynamisch steigender Tendenz. Qualität und Effizienz leiden, wenn Finanzierungsentscheidungen nicht mehr in die Eigenverantwortung von Patienten und Leistungserbringern fallen. Soll das Gesundheitswesen auch in Zukunft zugänglich und leistungsstark sein, ist darum ein Umdenken notwendig. Neue Finanzierungs- und Anreizstrukturen können das Gesundheitswesen fit für die Zukunft machen. Diese Konferenz ist zugleich die Vernissage des neuen LI-Bandes «Heilung für das Gesundheitswesen».

    Referenten:

    Werner Widmer, Dr. rer. pol., Stiftung Diakoniewerk Neumünster und Universität St. Gallen

    Frederik Roeder, Healthcare Solutions, Berlin und Tallinn

    Gerd Habermann, Prof. Dr. phil., Autor von «Der Wohlfahrtsstaat: Ende einer Illusion» (FinanzBuch Verlag, 2013)

    Anschliessend Diskussion und Aperitif.

  • 30./31. Mai 2013

    LI-Symposium: «Wege in die Zukunft Europas»

    Zürich

    Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31

    Das «europäische Wunder», der Aufstieg Europas zu Wohlstand und Freiheit, beruht auf einer Zersplitterung der politischen Macht, der Vielfalt der Systeme, und dem Wettbewerb der Institutionen. Heute bringen die zunehmende Harmonisierung und Zentralisierung der europäischen Politik diese einzigartigen Voraussetzungen des europäischen Erfolgsmodells ins Wanken. Kann die EU von einer Bedrohung zu einem Garanten der Freiheit werden? Ist sie noch reformfähig? Was sind die Voraussetzungen einer Wiederbelebung der europäischen Zivilgesellschaft? Wie muss sich die Schweiz positionieren und ihre Beziehungen zum restlichen Europa gestalten?

    Programm des LI-Symposiums (pdf)


    Abendkonferenz

    Donnerstag 30. Mai, ab 18 Uhr

    Referenten:

    Erich Weede, Prof. Dr. phil., Universität Bonn
    «Die Stellung Europas in der Welt»

    Frank Schäffler, Mitglied des deutschen Bundestags
    «Europa und EU: Eine Verwechslung mit schweren Folgen»

    Anschliessend Diskussion und Aperitif


    Tagesseminar

    Freitag 31. Mai, ab 9.30 Uhr

    Referenten:

    Roland Vaubel, Prof. Dr. rer. pol., Universität Mannheim
    «Der Wettbewerb und die Vielfalt der Institutionen als Erfolgsgeheimnis Europas»

    Ernst Baltensperger, Prof. em., Universität Bern
    «Die Euro-Krise und der Franken: Folgen für die monetäre Autonomie»

    Michael Wohlgemuth, Prof. Dr. rer. pol., Open Europe, Berlin
    «Wie sähe eine freiheitliche EU aus?»

    Beat Kappeler, Dr. h.c., Autor
    «Beziehungen Schweiz-EU: realpolitische Betrachtungen»

    Beat Gygi, Dr. oec., Neue Zürcher Zeitung
    «Der Begriff Europapolitik: Über Sinn und Unsinn»

    mit Kaffeepausen und Stehlunch

  • 8. Mai 2013

    Liberaler Gesprächskreis: Ökonomische Denkfehler

    Zürich

    Universität Zürich
    18.15-21 Uhr

    Der Westen steckt in Schuldenkrisen, denn der Westen hat sich fünfzig Jahre lang mit falschen Konzepten verrannt. Verriegelte Arbeitsmärkte behindern nicht nur Firmen, sondern auch das Arbeiten der Bürger. Die Lehre der 30er Jahre, fehlende Nachfrage mit Staatsdefiziten anzukurbeln, führte in die Verschuldung, und eine Währungsunion, die zu früh kam, hat Südeuropa ruiniert. Konzepte, Theorien müssen besser überdacht werden, sollen sie nicht arm machen. Bessere Lösungen sind da, das Referat geht auch auf diese ein.

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.

    Referent:
    Beat Kappeler, Dr. h.c., Ökonom und Autor

  • 27. April 2013

    «Young Perspectives for a Free Europe»

    Müllheim

    Modelhof, Hofstrasse 1
    ab 19 Uhr

    Diese Veranstaltung wird auf Englisch durchgeführt.

    Jeder vierte jugendliche EU-Bürger ist ohne Arbeit. Zahlreiche junge Akademiker aus Spanien, Griechenland, Portugal oder Rumänien verlassen auf der Suche nach Arbeit ihre Heimat, viele auch die EU. Die Erfolge von EU und Euro für die Jugend Europas nehmen sich bescheiden aus. Immer mehr junge Menschen wünschen sich darum ein Ende von Zentralismus und Harmonisierung, und streben ein Europa der Freiheit an. Auf welchen Wegen aber kann dieses Ziel erreicht werden?

    Referenten:

    Aleksandar Kokotovic, Präsident European Students for Liberty
    «Strategien für einen gesellschaftlichen Wandel»

    Christian Hoffmann, Prof. Dr., Liberales Institut und Universität St. Gallen
    «Die Chancen neuer Medien für soziale Bewegungen»

    Lukas Reimann, Nationalrat
    «Wie junge Menschen politischen Einfluss ausüben können»

    anschliessend Diskussion

  • 23. April 2013

    LI-Konferenz und Vernissage: «Nachteil Erbschaftssteuer»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    ab 18 Uhr

    Der finanzielle Druck des überbordenden Wohlfahrtsstaats führt zu einer verzweifelten Suche nach neuen Staatseinnahmen. Auch in der Schweiz, wie aktuelle Vorhaben für die Einführung einer eidgenössischen Erbschaftssteuer zeigen. Der Todesfall scheint dabei ein bequemer Erhebungsanlass zu sein. Erben gelten als Glückspilze, die ihren Vermögensgewinn nicht wirklich verdient haben. Und die Anhäufung von Kapital über Generationen hinweg wird oft mit Skepsis betrachtet. Zu Recht? Diese Konferenz ist zugleich die Buchvernissage des neuen Bands der Edition Liberales Institut.

    Referenten:

    Reiner Eichenberger, Prof. Dr. oec. publ., Universität Fribourg
    «Erbschaftssteuern für direkte Nachkommen? Nur das nicht!»

    Christoph A. Schaltegger, Prof. Dr. rer. pol., Universität Luzern
    «Warum die kantonale Steuerkompetenz überzeugt»

    Peter Ruch, Pfarrer
    «Erbbesitz aus biblisch-theologischer Sicht»

    Nachwort:

    Robert Nef, Liberales Institut

    Einführung und Schlusswort:

    Pierre Bessard, Liberales Institut

    anschliessend Aperitif

  • 21. März 2013

    LI-Gespräch «Welchen Schutz gegen Zentralbanken?»

    Zürich

    Zunfthaus zur Waag, Münsterhof 8
    ab 18 Uhr

    Die staatliche Kontrolle über das Geld stellt seit jeher eine der grössten Gefahren für eine freie und prosperierende Gesellschaft dar. Der Druck rekordhoher Schuldenberge in Europa und den USA sowie die expansive Geldpolitik der Zentralbanken machen eine Geldentwertung durch monetäre Inflation immer wahrscheinlicher. Können sich die Bürger dagegen schützen? Welche Alternativen zu Inflation und schleichender Enteignung stehen uns offen?

    Referenten:
    Michael Rasch und Michael Ferber, Wirtschaftsredaktion Neue Zürcher Zeitung, Autoren von Die heimliche Enteignung (NZZ Libro, 2012)
    Thomas Jacob, Verein Goldfranken

    Anschliessend Diskussion und Aperitif

  • 13. März 2013

    Liberaler Gesprächskreis: Die Rolle der Medien in der Demokratie

    Zürich

    Universität Zürich
    18.15-21 Uhr

    Die Medien übernehmen in einer offenen, demokratischen Gesellschaft zwei unabdingbare Aufgaben: Gegensteuern gegen den medialen, unkritischen Mainstream und Aufdecken gesellschaftlicher und politischer Missstände. Der Referent äussert sich auch zu aktuellen Geschehnissen.

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.

    Referent:
    Roger Köppel, Verleger und Chefredaktor der «Weltwoche»

  • 26. Januar 2013

    «Aussteigen, Endstation Sozialismus!»

    Zürich

    Grossen Saal Neumünster, Seefeldstrasse 91
    ab 13 Uhr

    Was ist gesundes Geld? Wieso sind unsere Sozialwerke derart marode? Warum soll der Staat alleine für Bildung sorgen? Was ist ein freiheitliches Rechtssystem? Wie viel Staat brauchen wir eigentlich? Wie weit sind wir auf dem Weg in den Sozialismus bereits? Was sind die Auswege? Auf diese Fragen werden wir am Anlass «Aussteigen, Endstation Sozialismus! Freiheitliche Antworten auf den schleichenden Sozialismus» Antworten finden. Der Anlass wird organisiert von Mitgliedern der beiden Jungparteien JFDP und JSVP mit dem Ziel, Allianzen gegen den fortschreitenden Sozialismus zu fördern und die an einem freiheitlichen Staat interessierten Kräfte zur vermehrten Zusammenarbeit zu bewegen. Er wird vom Liberalen Institut gesponsert.

    Weitere Informationen:
    Endstation Sozialismus

  • 17. Januar 2013

    LI-Gespräch: «Wie Ayn Rands Ideen dem ausufernden Staat Grenzen setzen»

    Zürich

    Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31
    ab 18 Uhr

    Die russisch-amerikanische Autorin Ayn Rand (1905-1982) gehört zu den entschiedensten und kontroversesten Verteidigern einer freien Marktwirtschaft. Ihr Roman «Atlas Shrugged» (deutsch: «Der Streik») ist auch gut 50 Jahren nach der Erstveröffentlichung weiterhin eines der einflussreichsten Werke weltweit. Insbesondere im Nachgang der jüngsten Finanzkrise erlebte er eine Renaissance. Yaron Brook, Direktor des in Kalifornien angesiedelten Ayn Rand Institute, erklärt wie Ayn Rands Ideen helfen, aktuelle politische und wirtschaftliche Herausforderungen, darunter die Schuldenkrise, Inflation, Überregulierung und den überbordenden Wohlfahrtsstaat, zu lösen. Vor allem zeigt er auf, wie Verfechter eines freien Marktes mit Ayn Rands Philosophie ihre moralisch überlegene Position wieder stärken können.

    Referenten:

    Yaron Brook, Ph.D., Direktor des Ayn Rand Institute (USA), Autor von «Free Market Revolution: How Ayn Rand's Ideas Can End Big Government»
    (Referat in englischer Sprache)

    Kai John, Verleger von «Der Streik», der deutschen Übersetzung von Ayn Rands Roman «Atlas Shrugged»