Vergangene Veranstaltungen 2016

  • Dienstag, 6. Dezember 2016

    LI-Freiheitsfeier «Der zeitlose Wert des Westens»

    Zürich

    Kaufleuten Festsaal, Pelikanplatz (Eingang Talacker)
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Der Westen steht für eine einmalige zivilisatorische und ökonomische Erfolgsgeschichte. Und dennoch muss er sich auch aktuell wieder zahlreicher Angriffe erwehren: Religiös motivierte Terroristen führen Krieg gegen westliche Werte und Lebensstile. Despotische Regierungen des nahen und fernen Ostens führen einen Propagandafeldzug gegen westliche «Dekadenz», und besonders gegen den liberalen Wert der Gleichberechtigung. In ganz Europa bedienen sich politische Bewegungen und Parteien antiwestlicher Ressentiments, die bewährte Ordnungen in Frage stellen. Warum zieht der Westen so viel Feindseligkeit auf sich? Was ist das Besondere westlicher Werte und des darin gründenden Lebensstils? Muss sich der Westen heute hinterfragen — oder vor allem seine unverhandelbaren Werte verteidigen?

    Referenten:

    Ulrike Ackermann, Prof. Dr. rer. soc., Politikwissenschaftlerin und Publizistin
    «Westliche Werte unter Beschuss»

    Yaron Brook, Ph.D., Ayn Rand Institute
    «Free Speech and the Battle for Western Culture»

    Verleihung des Röpke-Preises für Zivilgesellschaft an:

    Andreas Oplatka, Dr. phil., für seine qualitativ herausragende, konsequent auf freiheitliche Werte ausgerichtete Publizistik — mit anschliessender Rede des Preisträgers
    «Freiheit erfahren»

    Anschliessend Apéro riche

  • Donnerstag, 3. November 2016

    LI-Filmabend «Trade not aid - warum Freihandel den ärmsten Menschen helfen würde»

    Zürich

    Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71, Raum KOL-F-117
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Armutsbekämpfung ist ein ertragsreiches Geschäft. Wer aber profitiert am meisten? Entwicklungshilfe ist von Ökonomen seit langem als eine wirkungslose und meist schädliche Form der Zusammenarbeit erkannt worden. Doch westliche Staaten und Philanthropen haben sich als Entwicklungsprotagonisten in Afrika und anderswo fest etabliert - und eine milliardenschwere Armutsindustrie hervorgebracht. Die Ergebnisse sind oft katastrophal. Der 41-fach preisgekrönte Film «Poverty, Inc.» beleuchtet aus Sicht der Entwicklungsländer dringend notwendige Änderungen.

    Referent:

    Kai Gehring, Dr., Lehrstuhl Politische Ökonomie der Entwicklungs- und Schwellenländer, Universität Zürich

    Filmvorführung (in englischer Sprache):

    «Poverty, Inc. - Fighting Poverty is Big Business. But Who Profits the Most?» (91 Minuten)

    Anschliessend Diskussion

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.

  • Donnerstag, 29. September 2016

    LI-Gespräch «Der Starkolumnist des Kapitalismus - Henry Hazlitts Wirken für die Freiheit»

    Zürich

    Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71, Raum KOL-G-217
    Eintreffen ab 12 Uhr, Beginn um 12.30 Uhr

    Der amerikanische Publizist Henry Hazlitt war ein Autodidakt, ein echter Selfmademan, der vielseitig tätig war, als Literaturkritiker, Journalist und Herausgeber, Ökonom und Philosoph. Als ökonomischer Publizist war er im 20. Jahrhundert vielleicht so brilliant wie sein Vorbild Frédéric Bastiat im 19. Jahrhundert. 1946 schrieb er in nur drei Monaten neben seinen journalistischen Verpflichtungen sein bekanntestes Buch: «Economics in One Lesson». Hazlitt selbst schätzte, dass er etwa 10 Millionen Wörter geschrieben habe und seine gesammelten Werke 150 Bände umfassen würden. Sein Erfolgsgeheimnis lag in der Verbindung von bemerkenswerter Expertise mit einer eleganten und massentauglichen Darstellung, die durch Qualität, Klarheit und Kürze bestach. Ludwig von Mises bezeichnete Hazlitt als «das ökonomische Gewissen unserer Nation». Und Milton Friedman schätzte Hazlitts Urteil so sehr wie von kaum jemandem sonst. Vortrag und Diskussion werden Leben und Werk des Jahrhundertpublizisten beleuchten, der uns noch heute viel zu sagen hat.

    Referent:

    Michael von Prollius, Dr. phil., Liberales Institut und Forum freie Gesellschaft, Autor von Der Starkolumnist der Freiheit. Ein Henry-Hazlitt-Brevier (NZZ Libro, 2016)

    Eine kleine Verpflegung wurde offeriert.

  • Montag, 13. Juni 2016

    LI-Gespräch und Vernissage «Staatsgeheimnisse»

    Zürich

    Universität Zürich, Hauptgebäude, Rämistrasse 71, Raum KOL-H-317
    um 18.30 Uhr

    Nach Laotse ist ein wahres Geheimnis «etwas, was für jeden offen da liegt - der eine erkennt es, der andere jedoch nicht». Das gilt auch für zahllose handfeste «Staatsgeheimnisse», die Beat Kappeler in seinem jüngsten Buch aufdeckt. Die Geheimnisse sind zugleich ein Plädoyer für die Bottom-Up politische Kultur der Schweiz, für das Primat des Privaten und der Selbstverantwortung, für Regierungs- und Wohlfahrtsstaatsskepsis, für Vielfalt und Offenheit, freie Märkte und Freihandel.

    Referent:

    Beat Kappeler, Dr. h.c., NZZ am Sonntag, Autor von «Staatsgeheimnisse: Was wir über unseren Staat wirklich wissen sollten» (NZZ Libro, 2016)

    Anschliessend Apéro riche

  • Mittwoch, 25. Mai 2016

    LI-Konferenz «Wie sorgen wir in Zukunft fürs Alter vor?»

    Zürich

    Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Ständiges Ausgabenwachstum und eine anhaltende Auszehrung der Finanzierungsbasis zeichnen die heutigen Strukturen kollektiver Altersvorsorgesysteme aus und führen in eine Besteuerungs- und Verschuldungsspirale. Glücklicherweise gibt es erfolgreiche Alternativen: Eine Verbindung von persönlicher Vorsorge, massgeschneiderter Versicherung und zivilgesellschaftlicher Solidarität hat sich in der Schweiz und international als Modell sozialer Absicherung für das 21. Jahrhundert bewährt. Der Ausweg ist möglich, ethisch fundiert und wirtschaftlich vielversprechend. An der Konferenz wird zugleich die LI-Studie «Jenseits des Mythos Drei Säulen — Die gerechte und solide Vorsorge der Zukunft» vorgestellt.

    Referenten:

    Martin Janssen, Prof. Dr. oec. publ., Ecofin-Gruppe
    «Die Altersvorsorge in der Schweiz: Eine Standortbestimmung»

    Paolo Pamini, Dr. oec., assoziierter Forscher Liberales Institut
    «Das Potenzial kapitalisierter Vorsorge»

    Pierre Bessard, Direktor Liberales Institut
    «Die AHV gegen die Bürger: Kurzgeschichte eines Irrwegs»

    Anschliessend Apéro

  • Dienstag, 3. Mai 2016

    LI-Konferenz «Was kann die Schweiz von den USA im Wahljahr erwarten?»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    Eintreffen ab 18 Uhr, Beginn um 18.30 Uhr

    Die USA stehen nach 16 Jahren etatistischer Politik vor den nächsten Präsidentschaftswahlen im November offenbar vor einem politischen Scherbenhaufen. Seit 2000 ist das Land im Index wirtschaftlicher Freiheit vom 2. auf den 16. Rang zurückgefallen. Die Staatsschulden haben sich von 55% auf 104% des Bruttoinlandprodukts verdoppelt. Eine liberale Erneuerungskraft ist nicht in Sicht. Dennoch bleibt Amerika bislang eine der unbestritten wettbewerbsfähigsten und innovativsten Volkswirtschaften der Welt. Was sind die politischen Perspektiven heute in der «Schwesterrepublik» der Schweiz? Welche ökonomischen und finanziellen Herausforderungen stehen für eine Rückkehr auf den Pfad der Tugend an? Wie gestalten sich nach einer stürmischen Zeit die traditionell guten Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA in Zukunft? (Dieser Anlass findet in englischer Sprache statt.)

    Referenten:

    Michael D. Tanner, Senior Fellow, Cato Institute, Washington, author of Leviathan on the Right: How Big-Government Conservatism Brought Down the Republican Revolution
    «The Upcoming U.S. Election and the Prospects for Liberty»

    Daniel J. Mitchell, Senior Fellow, Cato Institute, Washington
    «An Update on Economic Policy Trends»

    Martin Naville, CEO, Swiss-American Chamber of Commerce, Zurich
    «Swiss-U.S. Relations: Current Strengths and Challenges Ahead»

    Anschliessend Diskussion und Apéro

  • Samstag, 23. April 2016

    Seminar «Austrian Investing»

    Zürich

    im Hotel Eden au Lac, Utoquai 45
    Empfang ab 9.30 Uhr, Beginn um 10 Uhr

    Die Österreichische Schule der Nationalökonomie vermittelt Theorien, die uns helfen, die Welt der Wirtschaft besser zu verstehen. Im aktuellen Umfeld geldpolitischer Überheblichkeit, geopolitischer Spannungen und finanzieller Repression bietet sie jedoch auch eine Richtschnur für die Praxis. In diesem Seminar beleuchten die geladenen Expertinnen und Experten praktische Ansätze der «Austrians». Der Fokus liegt auf der Wissensvermittlung, Theorie und auf Lösungsansätzen für die finanzielle Vorsorge.

    Referenten:

    Richard Zundritsch, Dr., Austrian Economics Center, Wien

    Miranda Ademaj, Skënderbeg Alternative Investments AG, Zürich

    Steffen Krug, Gründer Institut für Austrian Asset Management, Hamburg

    Mark Valek, Incrementum AG, Vaduz

    Thorsten Polleit, Dr., Privater Investor

    Prinzessin Therese von und zu Liechtenstein, Industrie- und Finanzkontor Ets., Vaduz

    Christopher Detweiler, Dr., Veraison Capital AG und Liberales Institut, Zürich

    Dieser Anlass findet in Zusammenarbeit mit dem Hayek Club Zürich statt.

  • Donnerstag bis Samstag 14.-16. April 2016

    Wilhelm Röpke-Kongress - Die Bedeutung eines liberalen Ökonomen in Zeiten europäischer Krisen

    Genf

    Maison de la Paix, chemin Eugène-Rigot 2

    Vom 14.-16. April 2016 findet in Genf ein internationaler Kongress zu Lehre und Wirkung Wilhelm Röpkes anlässlich seines 50. Todestages statt. Der Kongress umfasst ein zweitägiges wissenschaftliches Kolloquium sowie daran anschliessend eine für eine breitere Öffentlichkeit zugängliche, ebenfalls international besetzte Tagung. Veranstaltungsort ist das Maison de la Paix des Graduate Institute, wo Röpke bis zu seinem Tod im Jahr 1966 als Professor für internationale Beziehungen lehrte und seine Hauptwerke Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart, Civitas Humana und Internationale Ordnung verfasste.

    Wilhelm Röpke (1899-1966) ist als liberaler Wirtschaftswissenschaftler und als Gründungsmitglied der Mont Pèlerin Society bekannt, die er gemeinsam mit Ludwig von Mises und Friedrich A. von Hayek aufbaute. Man kennt ihn auch für seinen nachhaltigen Einfluss auf die liberale Wirtschaftspolitik im Nachkriegsdeutschland sowie in der Schweiz, die er in mancher Hinsicht als ein ideales Land ansah. Seine Beiträge in der Neuen Zürcher Zeitung und den Schweizer Monatsheften sowie in der liberalen Gazette de Lausanne machten ihn in der ganzen Schweiz bekannt.

    Röpkes frühe Publikationstätigkeit galt den Konjunkturzyklen, einem Spezialgebiet der Wirtschaftslehre. Hinzu kamen weitreichende sozialphilosophische Arbeiten, in denen er wiederholt sein Unbehagen angesichts der Symptome und Ursachen einer möglichen Selbstzerstörung der modernen westlichen Zivilisation ausdrückte.

    Röpkes Exkursion in die Sozialphilosophie und Geschichtsforschung veranlasste ihn, dem Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik ein besonderes Augenmerk zu schenken. Seiner Überzeugung nach war keine westliche Demokratie völlig gegen das Risiko autoritärer Tendenzen gefeit. So kritisierte er den Interventionismus und Protektionismus, den Wohlfahrtsstaat und die Zentralisierung der Politik. Alle diese Entwicklungen verringern nach Röpke die persönliche Freiheit.

    Mit Blick auf gegenwärtige Entwicklungen eröffnen sich zahlreiche tiefgehende wie auch drängende Fragen an Röpkes Werk, die im Rahmen des Kongresses diskutiert werden sollen: Unter welchen Bedingungen entstehen Finanzkrisen? Wie sind sie mit moralischen Krisen verbunden? Was macht eine «soziale Marktwirtschaft» aus? Was ist das Fundament für ertragreiche aussenpolitische Beziehungen? Wie sollte eine stabile internationale Ordnung gestaltet sein?

    Hauptreferenten:

    Hernando de Soto, Ökonom, Institute for Liberty and Democracy, Lima, Peru, ehemaliger Student am Institut Universitaire de Hautes Études Internationales

    Richard Ebeling, BB&T Distinguished Professor of Ethics and Free Enterprise Leadership, School of Business, The Citadel, USA, ehemaliger Präsident der Foundation for Economic Education

    Erich Weede, Prof. Dr. phil., Universität Bonn

    Nach einem zweitätigen internationalen Kolloquium hält der Ökonom, Autor und ehemalige Röpke-Student Hernando de Soto den Hauptvortrag. Danach folgt eine eintägige öffentliche Tagung.

    Einladung mit vollständigem Programm (4 Seiten, PDF)

    Referenten öffentliche Vortrag und Tagung (2 Seiten, PDF)

  • Dienstag, 1. März 2016

    Liberaler Gesprächskreis «US-Imperium: Untergang ante portas?»

    Zürich

    Universität Zürich
    Beginn um 18.30 Uhr, Ende um 20 Uhr

    Was steckte hinter der Politik des starken Dollar seit den 1990er Jahren? Was ist die Achillesferse des US-Dollar und der US-Notenbank, über die so gut wie gar nicht gesprochen wird? Wie ist es um die Lage der US-Wirtschaft tatsächlich abseits der Mainstreamberichte bestellt? Welche Fallstricke lauern auf die Geldpolitik? Wieso droht aus der Omnipotenz der US-Notenbank in den Augen der Kapitalmärkte Ohnmacht zu werden? Wie wahrscheinlich ist ein Global Currency Reset? Was meinte «finanzielle Repression» in den 1940er und 1950er Jahren in den USA und welche Bedeutung hat dies für uns heute? Welche Wege werden wahrscheinlich weiter zur Lösung der Schuldenkrise beschritten?

    Referent:

    Thorsten Schulte, Finanzexperte und Buchautor

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.