Constant Essay-Wettbewerb

Alle drei Jahre führt das Liberale Institut einen deutschsprachigen Constant Essay-Wettbewerb durch. Im Jahr 2019 lädt das Liberale Institut in Medienpartnerschaft mit dem «Schweizer Monat» zum vierten deutschsprachigen Constant Essay-Wettbewerb ein. Teilnahmeberechtigt sind alle an Schweizer Universitäten und Hochschulen immatrikulierten Studierenden unter 30 Jahren. Der diesjährige Constant Essay-Wettbewerb wird im Rahmen des Jahrs der Milizarbeit 2019 von Swiss Re unterstützt.

Thema

Stellen Politikerentschädigungen
eine Gefahr für freiheitliche Werte dar?

«Wenn man die Vertreter des Volkes bezahlt, so weckt man in ihnen nicht das Interesse, ihre Funktionen gewissenhaft zu erfüllen, man interessiert sie vielmehr nur daran, sich die Ausübung dieser Funktionen auch weiterhin zu sichern.»

Benjamin Constant (1767-1830)

Preise

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden mit einem Preisgeld von 1500 Franken (1. Preis), 1000 Franken (2. Preis) und 500 Franken (3. Preis) ausgezeichnet. Die Preise werden offiziell an einem Anlass im Herbst 2019 in Zürich verliehen. Alle Teilnehmenden erhalten zudem ausgewählte Bücher als Trostpreise.

Jury

Die Jury bewertet den Inhalt und den Stil der Essays nach einheitlichen Kriterien. Sie setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Reiner Eichenberger, Prof. Dr. oec., Universität Fribourg
  • Christoph Frei, Prof. Dr. rer. publ., Universität St. Gallen
  • Christian Hoffmann, Prof. Dr. oec., Liberales Institut
  • Lukas Rühli, «Schweizer Monat»
  • Christoph Schaltegger, Prof. Dr. rer. pol., Universität Luzern
  • Michael Schoenenberger, «Neue Zürcher Zeitung»
  • Claudia Wirz, freie Autorin

Regeln für die Teilnahme

  • Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019. Spätere Einsendungen können nicht berücksichtigt werden.
  • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürfen am 15. Juni 2019 nicht älter als 30 Jahre und müssen an einer Schweizer Universität oder Hochschule immatrikuliert sein.
  • Der Haupttext des Essays sollte zwischen 12 000 und 24 000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.
  • Zitate müssen als solche gekennzeichnet und mit einer Quellenangabe belegt werden. Es ist aber nicht nötig, auf fremde Literatur zu verweisen. Im Zentrum des Essays soll die eigenständige Auseinandersetzung mit dem Thema bzw. Zitat stehen.
  • Angestellte des Liberalen Instituts sowie deren unmittelbare Verwandte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Die Essays müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selber verfasst werden und dürfen an keinem anderen Ort bereits veröffentlicht worden oder zur Veröffentlichung eingereicht worden sein.
  • Die Essays müssen bis zum obigen Zeitpunkt als Microsoft Word-Dokument oder als Adobe PDF in einem E-Mail-Anhang an
    geschickt werden. Die begleitende E-Mail muss den vollen Namen, die Wohnadresse, die Telefonnummer und das Geburtsdatum der Teilnehmerin oder des Teilnehmers enthalten. Um die Anonymität bei der Bewertung sicherzustellen, darf der Name der Teilnehmerin oder des Teilnehmers nicht in der angehängten Essay-Datei erscheinen. Das Liberale Institut wird den Erhalt der Einsendung per E-Mail bestätigen.
  • Für den Fall, dass keine Einsendung den Ansprüchen der Jury genügt, behält diese sich das Recht vor, keine Gewinner zu küren.

Fragen

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an .


Vergangene Preisträger des deutschsprachigen Wettbewerbs

Im Jahr 2015 lud das Liberale Institut zu einer Auseinandersetzung mit folgendem Zitat von Benjamin Constant ein:

«Grosse Staaten haben grosse Nachteile. Die Gesetze entstehen an einem Ort, der von denen, an denen sie Anwendung finden sollen, so weit abgelegen ist, dass ernste, sich häufende Irrtümer die unvermeidliche Folge dieser Entfernung ist.»

1. Preis: Pascal Hügli, Universität Zürich
«Bedroht der Zentralismus die Freiheit?»

2. Preis: Yves Bonadurer, Universität Basel
«Zentral oder föderal — unfrei allemal!»

3. Preis: Marcel Schuler, Universität Bern
«Bedroht der Zentralismus die Freiheit? Veränderungen des Föderalismus und entsprechende Auswirkungen am Beispiel der Schweiz»

Im Jahr 2012 lud das Liberale Institut zu einer Auseinandersetzung mit folgendem Zitat von Benjamin Constant ein:

«Ein Übermass an Steuern führt zur Unterminierung der Gerechtigkeit.»

1. Preis: Ralf Müllhaupt
«Zur (Un-)Gerechtigkeit von Steuern»

2. Preis: Daniel Issing
«Justitia und der Fiskus»

3. Preis: Martin Gundinger
«Auf die Gerechtigkeit zusteuern?»

Im Jahr 2009 lud das Liberale Institut zu einer Auseinandersetzung mit folgendem Zitat von Benjamin Constant ein:

«Unsicherheit ist ein Element in allen menschlichen Dingen. Wollte der Mensch sich von aller Unsicherheit befreien, müsste er aufhören, ein denkendes Wesen zu sein.»

1. Preis: Daniel Jung
«Die Unsicherheit, die bleibt»

2. Preis: David Ludwig
«Die Eleganz der Unsicherheit»

3. Preis: Emanuel Schädler
«Die Unsicherheit im menschlichen Denken — Ein Zitat Benjamin Constants im Kontext George Steiners»