Für einen liberalen Umweltschutz

Fred Smith

    LI-PAPER. Nicht die Marktwirtschaft, sondern der Staatsinterventionismus ist für Umweltprobleme verantwortlich.

    Obwohl der Kollektivismus vielerorts einen privaten Umweltschutz verhinderte und Schäden an der Natur verursachte, werden bestehende Umweltprobleme nach wie vor fälschlicherweise privaten Institutionen angekreidet. Bis heute wird entgegen der Faktenlage von vielen angenommen, das Auftreten von Umweltverschmutzung sei auf marktwirtschaftliche «Fehler» wie etwa «Marktversagen» oder «Externalitäten» zurückzuführen und die einzige ökologische Lösung bestehe in einem Modell des auf staatlichem Zwang beruhenden Öko-Sozialismus.

    Das liberale Konzept des Privateigentums, das sich evolutionär entwickelt hat, ermöglicht es den Menschen erst, auf vernünftige und umweltschonende Weise mit den knappen Ressourcen unseres Planeten zu wirtschaften. Das Institut des Privateigentums förderte einen massiven Anstieg der Lebensstandards breiter Bevölkerungsschichten. Die daraus entstehenden zunehmend effizienteren Überlebensstrategien der Menschen erlaubten eine massive Verkleinerung des «ökologischen Fussabdrucks».

    Umweltverschmutzung tritt hauptsächlich dann auf, wenn jemand das Privateigentum eines anderen verletzt. Strebt der Staat folglich einen optimalen Schutz der Umwelt an, muss er sich auf den Schutz und die Durchsetzung von Eigentumsrechten fokussieren und darf diese nicht durch Zwangs- und Umverteilungsmassnahmen beeinträchtigen. Das Konzept der Klima-Panikmacher, das aus Energie-Rationierungen, Verboten und hemmenden Regulierungen besteht, behindert den Fortschritt und die Innovation. Auf diese Weise wird die Chance auf ein besseres Leben für viele Menschen auf der Welt zerstört. Dieser Ansatz ist unmoralisch und muss verhindert werden.

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    Juli 2019

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