Vergangene Veranstaltungen 2021

  • Mittwoch, 9. Juni 2021

    LI-Konferenz und Buchvernissage «Null-Risiko-Gesellschaft»

    Online

    Mit dem rasanten Anstieg der Lebensstandards in den letzten Jahrzehnten einher ging ein wachsendes Bedürfnis, das Erreichte durch politische Massnahmen abzusichern. Dieser nachvollziehbare Wunsch kann jedoch bei einem krampfhaften Festklammern am Status Quo ungewollte Folgen haben. Weshalb sind Werte wie unternehmerisches Wagnis, wirtschaftliche Freiheit und Streben nach Fortschritt, die im Zuge des Aufstiegs noch im Zentrum standen, einer übervorsichtigen Vollkasko-Mentalität gewichen? Welche Massnahmen sind dazu geeignet, Risiken zu minimieren und welche führen lediglich zu einer Verlagerung oder sogar Vergrösserung der Risiken? Ist eine Null-Risiko-Gesellschaft längerfristig in der Lage, Frieden, Freiheit und Wohlstand zu schaffen? Dieser Anlass ist zugleich die Vernissage des neuen Bands der Edition Liberales Institut.

    Referenten:

    Michael Esfeld, Prof. Dr. phil., Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Lausanne, Mitglied der Leopoldina, Mitglied des Akademischen Beirats des Liberalen Instituts
    «Die Last der Freiheit»

    Ariel Sergio Goekmen-Davidoff, Dr. LL.M., Partner bei LindemannLaw, Verwaltungsrat verschiedener erfolgreicher Unternehmen, Stiftungsrat in verschiedenen Stiftungen
    «Das Principal-Agent-Problem in der Pandemie-Bekämpfung»

    Patrick L. Krauskopf, Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Leiter des Zentrums für Wettbewerbsrecht und Compliance an der ZHAW School of Management and Law
    «Compliance-Massnahmen: Auf das richtige Mass kommt es an»

    Anschliessend Diskussion

  • Dienstag, 11. Mai 2021

    LI-Gespräch «Beitrag eines liberalen Waffenrechts für die Freiheit»

    Online-Event

    Beginn um 20.00 Uhr.

    Die freiheitliche Tradition der Schweiz im Umgang mit Waffen weicht derzeit mehr und mehr einer Regulierungs- und Verbotskultur. Argumentiert wird bei Verschärfungen des Waffenrechts jeweils mit einer angeblich höheren Sicherheit, die damit verbunden sei. Doch reduziert das Verbot des Besitzes oder des Tragens einer Waffe tatsächlich die Anzahl der Gewaltverbrechen? Bietet die Empfehlung «fliehen, verstecken, alarmieren» des Bundesamts für Polizei bei Attentaten hinreichenden Schutz für die Betroffenen? Und welche Rolle spielt ein liberales Waffenrecht bei der Aufrechterhaltung eines gesunden Machtgleichgewichts?

    Referat:

    Lukas Joos, Philosoph und Osteuropahistoriker
    «Feuerwaffen in privaten Händen: Ihre Rolle für ein sicheres, pluralistisches und diskriminierungsfreies Zusammenleben»

    Anschliessend Diskussion

  • Donnerstag, 1. April 2021

    LI-Gespräch «Welche Beziehung zur EU?»

    Online-Event

    Beginn um 20.00 Uhr.

    Europa hat in den vergangenen Jahrhunderten eine Erfolgsgeschichte geschrieben, die ihresgleichen sucht: Von der Befreiung des Individuums über die Fortschritte in der Wissenschaft und Technik bis hin zur Industrialisierung und der enormen Verbesserung der Lebensstandards. Weshalb geschah dieser wissenschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Aufstieg gerade auf dem europäischen Kontinent? Sind die heutigen Institutionen der Europäischen Union dazu geeignet, diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben? Würde es der Schweiz eher zum Vorteil oder zum Nachteil gereichen, sich politisch enger an die EU zu binden?

    Referate:

    Michael Wohlgemuth, Prof. Dr. rer. pol., Forschungsbeauftragter der Stiftung für Staatsrecht und Ordnungspolitik, Mitglied des Akademischen Beirats des Liberalen Instituts
    «Europäische Union: quo vadis?»

    Heinrich Fischer, Verwaltungsratspräsident der Hilti AG, stv. Verwaltungsratsvizepräsident der Tecan AG
    «Schweiz und EU: wie weiter?»

    Monika Rühl, Direktorin von economiesuisse
    «Rahmenabkommen Schweiz-EU: nächste Schritte»

    Anschliessend Diskussion

  • Donnerstag, 25. Februar 2021

    LI-Gespräch «Föderalismus im Kreuzfeuer»

    Online-Event

    Beginn um 20.00 Uhr.

    Die unabgestimmte Massnahmen-Kakofonie zur Pandemie-Bekämpfung hat viele verunsichert oder gar verärgert. Je mehr die Aktionen ins Leere zu laufen schienen, desto mehr geriet der Föderalismus ins Schussfeld der Kritiker. In einer Krise seien einheitliche Regeln und eine starke zentrale Führung gefragt, nicht ein unübersichtliches Massnahmen-Durcheinander. Die Krise wird nun zum Anlass genommen, die als «Kantönligeist» gegeisselte politische Vielfalt grundsätzlich infrage zu stellen. Doch hat der Föderalismus in der Corona-Krise tatsächlich versagt? Ist er angesichts moderner Herausforderungen lediglich noch ein Relikt aus der Vergangenheit? Und was steht auf dem Spiel, wenn an den Grundpfeilern der dezentralen Ordnung gerüttelt wird?

    Referenten:

    Christoph Schaltegger, Prof. Dr. rer. pol., Professor für Politische Ökonomie an der Universität Luzern
    «Föderalismus: Ein unterschätzter Erfolgsfaktor der Schweiz»

    Philipp Bagus, Prof. Dr. oec., Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universidad Rey Juan Carlos in Madrid, Mitglied des Akademischen Beirats des Liberalen Instituts
    «Keine Freiheit ohne politischen Wettbewerb»

    Anschliessend Diskussion.