In eigener Sache: Änderung in der Institutsleitung

Pierre Bessard setzt sich weiterhin als Vizepräsident des Stiftungsrats ein. Seine Nachfolge als Direktor tritt Olivier Kessler an.

Das Liberale Institut erhält per 1. Juli 2020 im Anschluss an einen sorgfältig umgesetzten Übergang eine neue operative Leitung. Olivier Kessler wird die Nachfolge von Pierre Bessard antreten, der sich nach über 12 Jahren erfolgreicher Tätigkeit und der gesamtschweizerischen Etablierung des Instituts entschieden hat, seine operative Rolle zu beenden. Er wird sich als Vizepräsident des Stiftungsrats weiterhin für die Interessen der freiheitlichen Ideenwerkstatt einsetzen.

Olivier Kessler ist seit Sommer 2016 Vizedirektor am Liberalen Institut. Er bringt neben seiner erprobten Leistung solide Erfahrungen in der Publizistik und in der Öffentlichkeitsarbeit mit. Er verfügt über einen Masterabschluss in International Affairs and Governance von der Universität St. Gallen (HSG). Olivier Kessler ist Mitglied der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft und parteilos.

Seit der Neulancierung 2008 unter inhaltlich-strategischer Federführung von Pierre Bessard konnte das Institut die Zahl seiner Interessenten durch eine reichhaltige und vielfältige Tätigkeit im Dienst der liberalen Kultur versechsfachen. Mehr als zwanzig rege besprochene Bücher, Hunderte von aktuellen Studien, Papers und Briefings, zahlreiche Konferenzen und Seminare, welche die Sache durch den persönlichen Austausch weiterbringen, ein Essaywettbewerb für Studierende (der zwischen den drei Landessprachen abwechselt), sowie die mehrsprachige Bibliothek der Freiheit spiegeln neben der Ausweitung der Tätigkeit in der Westschweiz sowie im Tessin diese Dynamik wider.

Mit der Erneuerung der Leitung soll das Liberale Institut auf dem Erfolgspfad bleiben. Gerade in einer Zeit wie der jetzigen wird die Tätigkeit des Instituts wichtiger denn je. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation drohen neue problematische Interventionen in den freien Markt und ein dauerhafter Ausbau der Staatsgewalt. Freiheit, Marktwirtschaft und Eigentum würden dadurch zusätzlich untergraben. Das Liberale Institut wird auch unter der neuen Leitung — der liberalen Tradition folgend — mit relevanten Angeboten zu einer Erweiterung der Debatte beitragen.

Die Sonderbroschüre anlässlich des Direktorenwechsels lesen:
Stabswechsel beim Liberalen Institut

(8 Seiten, PDF)

30. Juni 2020