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John Maynard Keynes: Anmassung und Verführung

Richard Ebeling

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LI-PAPER. Vor dem Hintergrund der jüngsten Finanzkrise wird deutlich, warum der Keynesianismus zwar politisch populär aber ökonomisch irreführend und gefährlich ist.

Der Keynesianismus dominierte weiterhin die Denkmuster einer grossen Mehrheit von Ökonomen und ihre Analysen von Schwankungen der Beschäftigung oder der Produktion.

Akzeptieren wir Keynes' Menschenbild? Jenes einer irrationalen Kreatur, geleitet von «Animal Spirits», der man nicht zutrauen kann, intelligente Entscheidungen in Hinblick auf die Gegenwart oder die Zukunft zu treffen, und die eine intellektuelle und politische Elite von Managern und Manipulatoren benötigt, die «Regeln und Konventionen geschickt einsetzen und bewahren», um jene zu kontrollieren, denen man nicht zutrauen kann, frei von einem paternalistischem Aufseher zu sein.

Oder hat der Mensch das Recht an seinem eigenen Leben, auf Freiheit und ehrlich erworbenes Eigentum? Nehmen wir an, der Mensch sei ein vernunftbegabtes und vernünftig agierendes Wesen, das imstande ist, über sein eigenes Leben zu bestimmen? Sollten menschliche Beziehungen auf freiwilligen Entscheidungen und gegenseitigen Vereinbarungen zwischen den Menschen basieren? Sollen wir jedem Individuum gestatten, sein eigenes Leben selbst zu planen und seine Handlungen mit denen anderer durch kompetitive Transaktionen auf dem freien Markt zu koordinieren? Sollen wir die Rolle und den Einfluss des Staates auf den Schutz der Rechte des Einzelnen, also vor Raub und Zwang, beschränken?

Welches dieser beiden Menschenbilder sich durchsetzt wird die Zukunft der Menschheit bestimmen; nicht nur in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise, sondern über viele Jahre und Generationen.

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Oktober 2012

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