Internationaler Index der Eigentumsrechte 2008

Der IPRI hat auch in 2008 wieder den Stand des Eigentumsschutzes in 115 Ländern erhoben.

Der Wohlstand der Schweiz kann sich weiter auf einen klaren Schutz privater Eigentumsrechte stützen. Dies zeigt der 2008 International Property Rights Index (IPRI), welcher durch die Property Rights Alliance in Washington sowie das Hernando-de-Soto Fellowship-Programm in Kooperation mit dem Liberalen Institut veröffentlicht wurde. International belasten dagegen zahlreiche Länder ihre wirtschaftliche Entwicklung durch einen unzureichenden Eigentumsschutz.

«Einmal mehr konnte sich zeigen, dass sichere Eigentumsrechte nicht nur die notwendige Grundlage wirtschaftlicher Entwicklung, sondern auch sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit darstellen. Ohne stabile Eigentumsrechte sind private wirtschaftliche Initiativen und friedlicher Tausch nicht möglich», bemerkt Pierre Bessard, Direktor des Liberalen Instituts.

Der 2008 IPRI macht deutlich, dass vor allem solche Gesellschaften wirtschaftlich erfolgreich agieren, die klare Ausschluss- und Kooperationsregeln für den Schutz privaten Eigentums entwickeln. So verzeichnen die Länder im oberen Viertel des Index im Durchschnitt ein neunmal höheres BIP pro Kopf, als jene Länder im unteren Viertel.

Die Schweiz liegt auf dem sechsten Platz des Index und kann damit weiterhin als Erfolgsgeschichte betrachtet werden. Der Wohlstand des Landes kann sich weiter auf einen klaren Schutz privater Eigentumsrechte stützen.

Download Bericht (72 Seiten, pdf):
International Property Rights Index 2008 Report

26. Februar 2008