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2013 Internationaler Index der Eigentumsrechte

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Die Schweiz gehört zu den Verlierern des diesjährigen Index der Eigentumsrechte. Ein unzuverlässiges politisches Umfeld schwächt den Eigentumsschutz der Bürger.

Die Rechtssicherheit in der Schweiz verliert an Boden. Dies ist das Ergebnis des Internationalen Index der Eigentumsrechte 2013. Lag die Schweiz im internationalen Ranking 2012 noch an dritter Stelle, erreicht sie 2013 nur noch Rang 5. Seit 2009 nahm die Zuverlässigkeit des rechtlichen und politischen Umfelds hierzulande um 0,2 und die Sicherheit physischer Eigentumsrechte um 0,3 Indexpunkte ab.

Finnland erweist sich als das Land mit der weltweit höchsten Rechtssicherheit, gefolgt von Neuseeland und Schweden. An vierter Stelle findet sich Norwegen, Rang 5 teilen sich dieses Jahr die Schweiz und die Niederlande. Das Schlusslicht des Ranking bilden Krisenherde wie Yemen, Venezuela, Burundi, Haiti und Libyen.

Der Bericht analysiert auch den Zusammenhang sicherer Eigentumsrechte und zentraler Indikatoren der Wohlfahrtsentwicklung. Dabei zeigt sich: Weltweit führt eine steigende Rechtssicherheit zu einem höheren Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf und auch zu einem höheren Wirtschaftswachstum. Im Fünftel der Staaten mit der weltweit höchsten Rechtssicherheit beträgt das Pro-Kopf-Einkommen durchschnittlich 38.288 USD, im Fünftel mit der geringsten Rechtssicherheit dagegen nur 6.545 USD.

Download Bericht (150 Seiten, PDF)

September 2013