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Die Grenzen der Sozialhilfe

Die Skos-Richtlinien haben nicht die Bekämpfung der Armut, sondern eine Art materielle Gleichheit zum Ziel.

Die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (Skos) werden zunehmend infrage gestellt. Zu Recht, denn sie stellen einen Rückschritt für unsere Zivilgesellschaft dar. Eine lebendige Zivilgesellschaft beruht zweifellos auf der Bereitschaft, in Not geratenen Menschen zu helfen. Sie beruht zugleich auf der sozialen Verantwortung, anderen Menschen nicht unnötig zur Last zu fallen. Nur auf dieser Grundlage kann Solidarität florieren. Die Skos-Richtlinien verletzen diese Prinzipien auf zwei Weisen: Durch zu umfangreiche Leistungen belasten sie die Helfenden über Gebühr und führen Empfänger in die sozialstaatliche Abhängigkeit, schreibt Pierre Bessard.

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17. Februar 2014