Kann Familienpolitik liberal sein?

LI-Direktor Pierre Bessard beleuchtet die schwierige Gestaltung einer freiheitlichen «Familienpolitik».

Am vergangen Abstimmungssonntag setzten die Stimmbürger ein Zeichen gegen die Versuchungen der eidgenössischen Familienpolitik. Dennoch: Familienpolitik ist populär, alle Parteien möchten als Freund der Familie gelten. Wie sieht eigentlich eine liberale Familienpolitik aus? Meist führt Vater Staat die Familien an der Nase herum: Immer grosszügigere Sozialtransfers werden gerade von jenen bezahlt, die vermeintlich profitieren sollen. Steigende Steuern und Schuldenberge machen Familien das Leben schwer, und belasten die künftigen Generationen. Immer mehr mischt sich der Staat in die Kindeserziehung ein, weil er Kinder als notwendige Lastenträger des Sozialstaats betrachtet. Eine Familie als Hort freiwilliger Zuwendung und Unterstützung benötigt dagegen Freiheit und Vielfalt.

Zum LI-Briefing:
«Kann Familienpolitik liberal sein?»
(4 Seiten, PDF)

7. März 2013