Liberales Institut im Dienst der Freiheit

Freedom to Trade Coalition

60 zivilgesellschaftliche Institutionen fordern G20 zum Abbau von Handelshemmnissen auf.

Anlässlich des G20 Treffens in London veröffentlichte heute eine Koalition von 60 zivilgesellschaftlichen Institutionen aus 44 Ländern einen offenen Brief, in dem die Regierungen der Welt zu einer Aufhebung von Handelsschranken aufgefordert werden. Die Freedom to Trade Coalition warnt angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise vor einer Stärkung protektionistischer Politikansätze. Unter den mehr als 2'000 Unterzeichnern finden sich Nobelpreisträger ebenso wie ehemalige Ministerpräsidenten und Finanzminister. Der offene Brief weist darauf hin, dass handelspolitischer Protektionismus stets zu Lasten sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch ausländischer Arbeitnehmer ginge. In der Vergangenheit führte Protektionismus darüber hinaus immer wieder zu internationalen Spannungen und kriegerischen Auseinandersetzungen. Freier Handel sei dagegen eine wichtige Voraussetzung für eine zügige Erholung der Weltwirtschaft auf Basis friedlicher Kooperationen.

freedom to trade

April 2, 2009