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Immobilieneigentum in der Schusslinie des Staates

Pierre Bessard

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LI-BRIEFING. Wohnimmobilien erfüllen ein grundlegendes menschliches Bedürfnis und sind dabei kaum dem Zugriff des Staates zu entziehen.

Sehr früh in der Geschichte begannen Staaten mit der Besteuerung und Reglementierung von Immobilieneigentum. Schon im Mittelalter machten etwa Steuern auf sichtbares Vermögen bis zur Hälfte der gesamten Steuereinnahmen aus. Heute werden Eigentümer durch den sogenannten «Eigenmietwert» und vielfältige Steuern mehrfach zur Kassen gebeten.

Der Staat verzerrt den Immobilienmarkt und dessen Preise jedoch noch durch zahlreiche weitere Eingriffe - von Agrarzonen und Mieterschutz bis zur Lex Koller reicht hier die etatistische Palette. Leidtragende sind dabei nicht nur die Immobilienbesitzer, gerade auch Mieter würden von einem freien Immobilienmarkt profitieren.

Nur eine Flexibilisierung der Raumplanung, eine Liberalisierung des Mietrechts und vor allem eine spürbare Senkung der vielfachen und willkürlichen Besteuerung des Wohneigentums kann auch in der Schweiz zu einem Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt führen.

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September 2008

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