Ordnungspolitik

Das Kompetenzzentrum Ordnungspolitik setzt sich ein für die Erforschung der gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die eine freiheitliche, auf Wettbewerb beruhende Marktwirtschaft begründen.

Es analysiert aktuelle regulatorische Vorhaben aus freiheitlicher Sicht und erarbeitet Lösungen, die die Eigentumsordnung und die Vertragsfreiheit stärken. Ein Schwerpunkt gilt dabei jenen Sektoren und Gebieten, in welchen wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen noch ungenügend sind.

Die zunehmende Regulierungsdichte der Schweiz stellt eine ernsthafte Herausforderung für die verfassungsrechtlich geschützte Wirtschaftsfreiheit und den auf ihr beruhenden Wohlstand dar. Die ökonomische Theorie wie auch die empirische Erfahrung dokumentieren die Ineffizienzen, die durch den Regulierungsstaat erzeugt werden. Das Kompetenzzentrum Ordnungspolitik baut daher auf die positiven Anreize des Privateigentums und kompetitiver Märkte, um die Interessen aller Markteilnehmer zu wahren.

Publikationen

  • März 2018

    Der Vorteil der Arbeitsvertragsfreiheit in Europa

    LI-BRIEFING. Dem Prinzip freier Migration ist nichts entgegenzusetzen, solange dies durch Märkte und nicht durch staatliche Fehlanreize geschieht.

    Pierre Bessard

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  • Juli 2016

    Sharing Economy: Was sonst?

    LI-PAPER. Je weniger Branchen bis zur Unkenntlichkeit reguliert werden, desto gleicher und schärfer ist der Wettbewerb.

    Henrique Schneider

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  • Dezember 2015

    Bargeldverbot: Wirtschaftspolitische Utopie im Zeitalter unorthodoxer Geldpolitik

    LI-PAPER. Der Staat soll den Menschen letztlich vorgeben, was sie zu konsumieren haben. Das kann nur scheitern.

    Henrique Schneider

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  • September 2015

    Sicherheit: liberal oder totalitär?

    LI-PAPER. In vier Jahren hat sich die Anzahl der Gesetze, die sich der Sicherheit verschreiben und deshalb Bürger gläsern machen, verdoppelt.

    Henrique Schneider

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  • Februar 2014

    Wettbewerbsregulierung oder Markt?

    LI-PAPER. Wettbewerb kann im Markt das stärkste Ordnungsprinzip sein, wenn er als Entdeckungsverfahren und Handlungsfreiheit verstanden wird.

    Henrique Schneider

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  • Oktober 2011

    Das Kartellgesetz ist kein Mittel gegen den starken Franken

    Die fünf Probleme des bundesrätlichen Entwurfs zur Revision des Kartellgesetzes.

    Marc Amstutz und Mani Reinert

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  • April 2011

    Kartellrecht und Realität klaffen auseinander

    Vorschriften über verbotene Absprachen gehören grundsätzlich auf dem Prüfstand.

    Florian Josef Hoffmann

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  • Oktober 2010

    Überholt das schweizerische Kartellgesetz das EU-Vorbild?

    Das Kartellgesetz und die rechtsstaatlichen Verfahrensgarantien der Europäischen Menschenrechtskonvention nach dem Vernehmlassungsentwurf des Bundesrats

    Simon Hirsbrunner

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  • April 2010

    Die EU ist kein gutes Vorbild im Wettbewerbsrecht

    Das im Schweizer Wettbewerbsrecht eingeführte Bussensystem orientiert sich am EU-Vorbild. Die damit verbundene Rechtsunsicherheit belastet die Firmen.

    Simon Hirsbrunner

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  • April 2010

    Wettbewerbspolitik contra Technologieentwicklung

    Anders als im Kreditkartenmarkt darf im Debitkartenmarkt keine Interchange-Fee erhoben werden. Dies obwohl beiden Systemen die gleiche ökonomische und technologische Basis zugrunde liegt.

    Klaus Hug

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  • März 2010

    Die Tücken der Wettbewerbspolitik

    Die zunehmende Kriminalisierung einzelner wirtschaftlicher Tätigkeiten, die durch Hausdurchsuchungen, hohe Bussen «mit präventivem Charakter» und Denunziationsprämien gekennzeichnet ist, wirft die Frage auf, wie fundiert die staatliche Kontrolle des Wettbewerbs tatsächlich ist.

    Pierre Bessard

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  • September 2009

    Wirtschaftsfreiheit, besser als jedes Kartellgesetz

    Kartelle haben einen schlechten Ruf. Absprachen unter Anbietern können den Konsumenten aber durchaus nützlich sein. Die Koordination zwischen Produzenten ermöglicht eine ideale Differenzierung des Angebots. Für die vielfältigen Bedürfnisse der Käufer ist das nur vorteilhaft.

    Pascal Salin

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  • Mai 2009

    Zur Kartellgesetzevaluation: Wer evaluiert die Evaluation?

    Die Behörden und der Bundesrat glauben, dass sich das Kartellgesetz und die Wettbewerbskommission grundsätzlich bewährt haben. Dies ergab die jüngste Evaluation des Kartellrechts. Doch schon alleine aufgrund der Organisation der Evaluation könnte diese Einschätzung auf erhebliche Akzeptanzprobleme stossen. Eine erste kritische Evaluation des Evaluationsberichts.

    Liberales Institut

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  • Mai 2009

    Wissensanmassung und Gestaltungswahn

    Die meisten «griffigen» und damit interventionsfreudigen Wettbewerbsgesetze sind ökonomisch weitgehend unfundiert. Die Wirtschaftswissenschaft hat keine schlüssige Definition effizienten Wettbewerbs zu bieten. Weniger Ambition und mehr Mut zur Bescheidenheit täte not. Gleichwohl gebärdet sich der Staat auch mit dem Entwurf zu einem neuen Kartellgesetz als Wettbewerbsförderer, Effizienzschiedsrichter und Management-Trainer. Laissez-faire könnte sich durchaus als respektable Alternative erweisen.

    Jörg Baumberger und Philipp Guyer

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  • Mai 2009

    Kartelle auf einem freien Markt

    Nur wer gewaltsam jede Konkurrenz ausschalten kann, kann dauerhaft schlechte Leistung erzeugen, ohne sich dabei selbst mindestens gleichwertig zu schaden. Aber das gibt es eben in einer freien Gesellschaft genauso wenig wie schädliche Kartelle auf einem freien Markt.

    Thorsten Boiger

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