Technologien für die Freiheit

Freiheit kann man sich nicht nur politisch erstreiten, sondern auch aufbauen. Wie das genau geht, zeigt ein neues Buch.

Die Strategie, die von den meisten Freiheitsaktivisten sowie liberalen Politikern verfolgt wird, ist die Aufklärungsarbeit und das Schaffen von Mehrheiten für politische Reformen. Diese haben es jedoch oft schwer, weil sie an Sonderinteressen-Koalitionen scheitern.

Doch was wäre, wenn es einen alternativen Weg gäbe, bei dem man den Staat gar nicht erst um mehr Freiheit bitten müsste? Wie könnten unternehmerische Ansätze aussehen, die sich einer Kombination von Technologien wie etwa Blockchain, Kryptografie und künstliche Intelligenz zunutze machen, um die Privatautonomie auszuweiten, persönliche Daten und die Privatsphäre besser zu schützen sowie das Eigentum vor unberechtigtem Zugriff zu sichern? Was ist das Potenzial moderner Technologien für die Freiheit?

Diese Fragen werden in einem neuen Buch des Liberalen Instituts mit dem Titel «Liberalismus 2.0: Wie neue Technologien der Freiheit Auftrieb verleihen» erörtert, das von Olivier Kessler herausgegeben wird. Elf Autoren beschäftigen sich darin mit den Auswirkungen zukunftsweisender Technologien auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. An der Online-Veranstaltung vom 26. Oktober wurde das Buch vorgestellt. Marc Friedrich, Deutschlands erfolgreichster Sachbuchautor mit sechs Spiegel-Bestsellern in Folge, beehrte die Buchvernissage ausserdem mit einem Referat mit dem Titel «Die grösste Revolution aller Zeiten».

22. Oktober 2021