Vergangene Veranstaltungen 2014

  • 3. Dezember 2014

    LI-Freiheitsfeier 2014 «Die Kraft der individuellen Freiheit»

    Zürich

    Zunfthaus zur Saffran, Limmatquai 54
    ab 18 Uhr

    Im Westen hat sich der Anteil des Staates am BIP über die letzten 100 Jahre mehr als verdreifacht. Damit wird die Freiheit der Bürger, ihre eigenen Angelegenheiten zu bestimmen, immer weiter eingeengt. Politische Moden — vom anhaltenden Ausbau des Wohlfahrtsstaates über den Umwelt- und Konsumentenschutz bis zur Terrorismusbekämpfung — ermöglichen auch nicht-autoritären Staaten immer weitergehende Eingriffe ins Privateigentum und Privatleben. Das vermeintliche Interesse der Gemeinschaft übertrumpft dabei stets die Abwehrrechte der Individuen. Doch wiegen die Anliegen der expansiven Politik wirklich schwerer als die Prinzipien einer freiheitlichen Gesellschaft? Die Freiheitsfeier 2014 analysiert Rezepte gegen das ausufernde Staatswachstum.

    Referent:

    Michael von Prollius, Dr. phil., Publizist und Gründer von Forum Ordnungspolitik
    «Soziale Gerechtigkeit auf dem Prüfstand»

    Verleihung des Röpke-Preises für Zivilgesellschaft an:

    Peter Bernholz, Prof. em. Dr. rer. pol. Dr. h.c., em. Professor für Nationalökonomie, insbesondere Wirtschaftspolitik, Geld und Aussenwirtschaft, an der Universität Basel, für sein unermüdliches Einstehen für den Wert der individuellen Freiheit und Rechtsstaatlichkeit im öffentlichen Diskurs — mit anschliessender Rede des Preisträgers:
    «Der langsame und heimliche Weg zur Knechtschaft»

    Einführung und Laudatio:

    Pierre Bessard, Direktor und Mitglied des Stiftungsrates des Liberalen Instituts

    Anschliessend Apéro riche

  • 20. November 2014

    Liberaler Gesprächskreis «Christentum und Sozialstaat»

    Zürich

    Universität Zürich
    18.15-21 Uhr

    Das jüdisch-christliche Gebot der Nächstenliebe darf durchaus in staatliche Pflichtenhefte und Gesetzestexte einfliessen. Indessen sind auch weitere ethische Erwägungen sowie das biblische Menschenbild einzubeziehen. Ethik hat das Ziel, verhängnisvolle Folgen des Verhaltens zu vermeiden, und das biblische Menschenbild sagt uns, dass der Mensch generell dazu neigt, seine eigenen Vorteile auf Kosten anderer zu verfolgen.

    Referent:

    Peter Ruch, Pfarrer

  • 31. Oktober 2014

    Galaabend «Der Triumph der individuellen Freiheit»

    Berlin

    Restaurant Weinrot im Savoy, Fasanenstrasse 9-10
    ab 17.30 Uhr

    Erinnert Euch und feiert mit! Der Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren steht für das Ende einer menschenunwürdigen Diktatur und eines gescheiterten Wirtschaftssystems in Osteuropa. Die Berliner Mauer, auch bekannt als «Schandmauer», symbolisierte über 28 Jahre die Herrschaft des Sozialismus. Der Sozialismus zeigte sich hier für jeden sichtbar als eine ideologische Revolte gegen die menschliche Natur, die gesellschaftliches und wirtschaftliches Chaos sowie einen moralischen Zusammenbruch verursacht. Ein Viertel Jahrhundert später ist dieser Ort eine mahnende Erinnerung an die Gefahren einer entfesselten Politik und einer Vorrangstellung des Staates gegenüber dem Individuum. Viele Menschen verloren ihr Leben bei dem Versuch, an der Berliner Mauer der Unterdrückung zu entkommen. Sie sind eine Inspiration für jüngere Generationen, den höchsten Wert der Zivilisation zu schützen und zu pflegen: die persönliche Freiheit.

    Referenten:

    Václav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik 2003-2013
    «The Threat of the New 'isms'»

    Vera Lengsfeld, Autorin, Bürgerrechtsaktivistin, ehem. Bundestagsabgeordnete
    «Die Mauer, die Stasi, die Revolution»

    Rahim Taghizadegan, Institut für Wertwirtschaft, Wien
    «Nation, Demokratie und Republik. Ein historisches Missverständnis, das den Mauerfall überdauert hat»

    Yaron Brook, Ayn Rand Institute, Los Angeles
    «Liberty and the Philosophy of Life»

    Begrüssung:

    Pierre Bessard, Liberales Institut

    Frederik Roeder, European Students for Liberty

    Programm:
    «Der Triumph der individuellen Freiheit»

  • 30. Oktober 2014

    Liberaler Gesprächskreis «Das christliche Herz der Marktwirtschaft»

    Zürich

    Universität Zürich
    18.15-21 Uhr

    Der Kapitalismus ist aus dem Christentum hervorgegangen. Auch das Christentum braucht den Kapitalismus — und fordert ihn sogar. Nicht jedoch einen staatlich regulierten Kapitalismus, der nur für jene wirklich vorteilhaft ist, die gute Beziehungen zur Regierung unterhalten, und somit zu Korruption und Betrug einlädt, sondern einen Kapitalismus, der so frei ist, dass selbst Geld unter Wettbewerbs-bedingungen hergestellt wird. Sozialismus und Christentum sind hingegen unvereinbar. Die Gleichnisse, Aussagen und Mahnungen Jesu sind von den Prinzipien einer wirklich freien Marktwirtschaft untermauert. Grundsätze wie Individualismus und Privateigentum sind Fundamente, die schon im Alten Testament gelegt wurden.

    Eine kleine Verpflegung wird offeriert.

    Referent:

    Robert Grözinger, Ökonom, Autor und freier Journalist

  • 13. Oktober 2014

    Gespräch und Buchpräsentation mit Frank Schäffler

    Zürich

    Universität Zürich
    um 19 Uhr

    Wir befinden uns inmitten eines weltweiten Experiments, das es in dieser Dimension in der Wirtschaftsgeschichte noch nie gegeben hat. Eine gut 40 Jahre andauernde aggressive Geldpolitik faktisch aller grossen Notenbanken stösst an ihre Grenzen. Wahrscheinlich erleben nicht erst unsere Kinder die einschneidenden Folgen, sondern wir selbst. Frank Schäffler präsentiert sein Buch «Nicht mit unserem Geld! Die Krise unseres Geldsystems und die Folgen für uns alle» dem Schweizer Publikum.

    Referent:

    Frank Schäffler, ehemaliger FDP-Abgeordneter des deutschen Bundestages und Gründer des Think Tanks «Prometheus - Das Freiheitsinstitut»

    In Zusammenarbeit mit dem Hayek Club Zürich.

  • 25. September 2014

    LI-Konferenz und Vernissage «Neue Perspektiven für eine liberale Wirtschaftspolitik»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    ab 18 Uhr

    Die schweizerische Wirtschaftspolitik befindet sich an einem Scheideweg: Energiewende, Agrarprotektionismus, Verhältnis zum EU-Raum, ein ausufernder Sozialstaat. Viel steht auf dem Spiel, gerade die relativ wohlhabende Schweiz hat viel zu verlieren. Mehr denn je braucht es darum klarsichtige Diagnosen, um Schwachstellen der Politik zu identifizieren, und eine aktive Aufklärung, um Kurskorrekturen einzuleiten. Anlässlich dieser Konferenz analysieren drei für ihre kritische und selbständige Perspektive bekannte Beobachter aktuelle Herausforderungen. Der Anlass ist zugleich die Vernissage des neuen Buches von Silvio Borner, «Schweizer Politik im ökonomischen Praxistest», das den Teilnehmenden offeriert wird.

    Referenten:

    Silvio Borner, Prof. em. Dr. rer. pol., Universität Basel, Autor von «Schweizer Politik im ökonomischen Praxistest» (Edition Liberales Institut, 2014)
    «Die Politik auf dem ökonomischen Prüfstand»

    Simon Geissbühler, Dr. rer. soc., Diplomat, Autor von «Die Schrumpf-Schweiz» (Stämpfli, 2014)
    «Ein Land auf dem Weg in die Mittelmässigkeit?»

    Beat Kappeler, Dr. h.c., Autor NZZ am Sonntag
    Kommentar

    Anschliessend Diskussion und Aperitif

  • 19. Mai 2014

    LI-Symposium «Unternehmertum: Der richtige Weg zum Wohlstand»

    Zürich

    Hotel Glockenhof, Sihlstrasse 31

    Unternehmertum ist nach wie vor ein wichtiger Wert — Unternehmer sorgen für Innovation, Wachstum, Arbeitsplätze, Fortschritt und Wohlstand. Jedoch wird das herrschende Wirtschaftssystem immer weniger mit Unternehmertum in Verbindung gebracht. Das Verhältnis zwischen Bürgern und «der Wirtschaft» gilt als belastet. Wie also kann das Unternehmertum in der Schweiz gestärkt werden? Wie kann die Bedeutung des Unternehmers schon jungen Menschen vermittelt werden? Welchen Beitrag leisten Schulen, Universitäten, Unternehmen und Verbände?

    Vollständiges Programm (PDF)


    Seminar: «Die Unternehmerfunktion in der freien Gesellschaft»

    ab 14 Uhr

    Referenten:

    Bernhard Ruetz, Dr. phil., Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik
    «Inspiration von historischen Unternehmerpersönlichkeiten»

    Dietmar Grichnik, Prof. Dr. rer. pol., Universität St. Gallen
    «Kann man Unternehmertum lernen?»

    Hans-Ulrich Bigler, Schweizerischer Gewerbeverband
    «Wie unternehmerisch ist die Schweiz?»

    René Scheu, Dr. phil., Schweizer Monat
    «Die Darstellung des Unternehmers in der Öffentlichkeit»

    mit Kaffeepause


    Konferenz (in englischer Sprache): «The Moral Foundations of Entrepreneurship»

    ab 18 Uhr

    Referenten:

    Yaron Brook, Ph.D., Ayn Rand Institute
    «Business Without Guilt»

    Lars Seier Christensen, Saxo Bank
    «Entrepreneurship in Europe Today: Can It Get Any Worse?»

    anschliessend Diskussion und Aperitif

  • 15. Mai 2014

    Liberaler Gesprächskreis «Liberale Ideen für die Schweiz des 21. Jahrhunderts»

    Zürich

    Universität Zürich, Rämistrasse 71
    um 18.15 Uhr

    Die westlichen Erfolgsrezepte von Kapitalismus und Marktwirtschaft werden in der Politik und in den Medien zunehmend in Frage gestellt. Zu Recht? Oder sägen wir am sprichwörtlichen Ast, auf dem wir sitzen? Welchen Problemen hat sich die Schweiz in den kommenden Jahren zu stellen? Der Referent gibt Antworten auf diese und andere Fragen. Er stellt insbesondere liberale Ideen vor, mit welchen die Debatten wieder zu gewinnen sind.

    Referent:

    Gerhard Schwarz, Dr. oec., Direktor Avenir Suisse

  • 24. April 2014

    LI-Gespräch «The Future of Freedom in Europe»

    Zürich

    Dolder Grand, Kurhausstrasse 65
    ab 17 Uhr

    Mit «Europa» wird heute meist ein zunehmend bürokratisches und zentralistisches Machtkonstrukt in Verbindung gebracht. Seit Beginn des «europäischen Projektes» sind die vier Freiheiten gegenüber der Regulierungswut immer mehr in den Hintergrund geraten. Václav Klaus führte nach dem Fall der Berliner Mauer vor 25 Jahren sein Land in die Unabhängigkeit. Heute warnt er als Verfechter der liberalen Demokratie und der freien Marktwirtschaft vor der postdemokratischen Europäischen Union.

    Referent:

    Václav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik 2003-2013

    Einführende Würdigung:

    Robert Nef, Liberales Institut

    Einführung:

    Pierre Bessard, Liberales Institut

  • 11. März 2014

    Liberaler Gesprächskreis «Big Data - das Ende der Menschheit?»

    Zürich

    Universität Zürich, Rämistrasse 71
    um 18.15 Uhr

    Wie sollen wir über die moderne Informationstechnologie und die Datenfrage denken? Gibt es eine Möglichkeit zur nüchternen Positionierung zwischen der Euphorie, wie sie zum Beispiel im Höhenflug der Facebook-Aktie zum Ausdruck kommt, und der Panikmache, wie sie angesichts der NSA-Sammelwut nicht ganz unberechtigt erscheint?

    Der Referent gelangt zu differenzierten Ergebnissen. Während «Big Data» in Kombination mit (Staats-)Gewalt hochproblematische Aspekte aufweist, eröffnen sich auch Chancen der bisher sehr ineffizienten Bewirtschaftung öffentlicher Güter. Er ortet hier denn auch das grösste Potential für die nächste Phase der Entwicklung der Informationstechnologie.

    Referent:

    Konrad Hummler, Dr. iur., M1 AG

    Reader:

    «Total Data»

  • 27. Februar 2014

    LI-Konferenz «Wege zur energiepolitischen Vernunft»

    Zürich

    Savoy Baur en Ville, Paradeplatz
    ab 18 Uhr

    Mit der so genannten Energiewende wird die Energieversorgung der Schweiz mehr denn je einer planwirtschaftlichen Steuerung unterworfen, die Marktanreize gezielt ausschaltet. Nur so ist es möglich, ineffiziente und unproduktive Technologien breitflächig durchzusetzen. Offensichtlich ist diese Strategie teuer und wenig nachhaltig. Doch wie konnte es zu einer so grundlegenden politischen Fehlentscheidung kommen? Wie kann sie korrigiert werden? Und vor allem: Wie müsste eine sichere und effiziente Energieversorgung in der Schweiz aussehen?

    Referenten:

    Hans Giger, Prof. em. Dr. iur. et phil. I, Universität Zürich, Autor von «Energiewende im Fokus von Politik und Medienmacht» (Münsterverlag, 2013)
    «Die Energiewende im Spannungsfeld von Medien und Politik»

    Urs Meister, Dr. oec. publ., Avenir Suisse, Autor von «Energiesicherheit ohne Autarkie» (NZZ Libro, 2010)
    «Welche Versorgungssicherheit in Zukunft?»

    Christian Wasserfallen, dipl. Ing. FH, Nationalrat, Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie
    «Eine energiepolitische Standortbestimmung»

    Anschliessend Diskussion und Aperitif.