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Währungswettbewerb als Evolutionsverfahren

Frank Schäffler und Norbert F. Tofall

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LI-PAPER. Der Übergang zu einer marktwirtschaftlichen Geldordnung ist evolutionär mittels Wettbewerb möglich.

Wenn die einzelnen Menschen die freie Wahl hätten zwischen gedecktem Papier-, Buch- und Kreditgeld, das auf ihren Wunsch hin zu hundert Prozent in über die Zeit konstante Mengen oder Standards von realen Vermögensgegenständen eingelöst werden müsste, und ungedecktem Papier-, Buch- und Kreditgeld, das mit null Prozent gedeckt ist, welches Geld würden sie wählen?

Dass diese Frage ökonomisch und sozialpolitisch von höchster Relevanz ist, sollte angesichts der ersten Weltfinanz- und Wirtschaftskrise des 21. Jahrhunderts von niemandem mehr bestritten werden. Bis September 2009 haben allein elf westliche Länder ihre Banken mit 5000 Milliarden Euro gestützt, was zwanzig Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung dieser Länder entspricht. Zudem müsste jedem sofort klar sein, dass diese Frage eine Freiheitsfrage ist. Denn die einzelnen Menschen haben in unserem staatlichen Papiergeldmonopol nicht die allgemeine, die für alle gleiche Freiheit, Geld frei zu wählen oder frei zu produzieren.

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März 2011

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