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Zur Fairness der proportionalen Besteuerung

Victoria Curzon Price

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LI-PAPER. Die individuelle Freiheit stellt auch ein überzeugendes Argument gegen die steuerliche Progressivität dar.

Gibt es eine Steuer, die gerecht ist? Zwar kann es bequem sein, sich auf staatlichen Zwang verlassen zu können, wenn es darum geht, Kollektivgüter zu finanzieren. Es hilft auch, dass durch Steuern das Trittbrettfahrerproblem gelöst und Transaktionskosten gesenkt werden. Andererseits haben Steuern aber auch hohe versteckte Kosten. Zweifellos bezahlen wir alle viel zu viel für die genannten Vorteile der Besteuerung. Folglich sind wohl nur sehr wenige Steuern, wie wir sie in den heutigen Demokratien kennen, „fair“ — gleich, wie man diesen Begriff definiert.

In der vorliegenden Schrift soll untersucht werden, was eine Steuer zu einer „gerechten“ Steuer macht, um herauszufinden, ob die proportionale Besteuerung dieses Prädikat verdient.

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Mai 2010

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