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Steuerbelastung und individuelle Rechte in der OECD — ein internationaler Vergleich

Pierre Bessard

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LI-STUDIE. Die Profiteure des Kampfes gegen «Steueroasen» sind alleine die reformunfähigen Hochsteuerländer.

Die globale Wirtschaftskrise hat zu einer Intensivierung der Anstrengungen mehrerer massiv verschuldeter Hochsteuerländer geführt, fiskalisch verantwortungsvollere Länder in Mithaftung zu nehmen. Die 30 Staaten umfassende Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) spielt bereits seit über 10 Jahren eine zentrale Rolle in der Förderung eines internationalen Bankdatenaustausches zu Zwecken einer umfassenderen Besteuerung der Bürger. Während des G20-Gipfels im April 2009 wurde sie nun zu einer treibenden Kraft bei der Erstellung von Länderlisten, die alleine dem Zweck dienten, solche Staaten anzuprangern, die das Recht der Bürger auf Vertraulichkeit ihrer Bankdaten anerkennen.

Dieser Bericht des Liberalen Instituts analysiert die aktuelle Debatte rund um den Kampf der OECD gegen den «schädlichen Steuerwettbewerb» und die «Steueroasen» aus einer zivilgesellschaftlichen Perspektive. Es soll gezeigt werden, dass die Profiteure dieser Debatte alleine die reformunfähigen Hochsteuerländer sind — zu Lasten der Bürger und ihrer Wohlfahrt. Erstmals quantifiziert dieser Bericht mittels eines Index des Steuerdrucks die Steuerbelastung, die Legitimität des Steuersystems und den Schutz der finanziellen Privatsphäre in den OECD-Staaten.

Mit einem Vorwort von Professor Charles B. Blankart

Download LI-Studie (22 Seiten, PDF)

Juni 2009

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